SZENARIEN · STAND 24.10.2026

Szenarien: Bevölkerung nach Herkunft bis 2060

Wie würde sich der Anteil der Menschen mit Herkunft aus Ländern mit muslimischer Mehrheit entwickeln, wenn die Zuwanderung zurückgeht, gleich bleibt, zunimmt oder ganz endet? Eine offengelegte Modellrechnung für 8 Länder mit Zeitschiene 2026 bis 2060, verankert an amtlichen Daten und Vorausberechnungen.

Stand
24.10.2026
Länder
8 von 14
Szenarien
4
Zeitschiene
2026–2060

8 von 14 Ländern berechenbar

Alle Länder: 2040 und 2060

Anteil der Bevölkerung mit Herkunft aus Ländern mit muslimischer Mehrheit nach der Definition des jeweiligen Landes, je Szenario. Die Ausgangswerte sind wegen unterschiedlicher Definitionen nur eingeschränkt zwischen Ländern vergleichbar; u = Ausgangswert ist eine Untergrenze (nur einzelne Herkunftsgruppen erfasst). Länder ohne geprüfte Ausgangszahl werden nicht geschätzt.

LandStart 20262040 Zunahme2040 Gleichbleibend2040 Rückgang2040 Keine Zuwanderung2060 Zunahme2060 Gleichbleibend2060 Rückgang2060 Keine Zuwanderung
DEDeutschland10,5 %16,7 %15,1 %13,5 %11,7 %23,6 %20,7 %17,3 %13,1 %
ATÖsterreich5,5 %u8,7 %8,0 %7,2 %6,4 %12,5 %11,0 %9,4 %7,3 %
CHSchweiznicht berechenbar – keine geprüfte Ausgangszahl (Lücke)
FRFrankreich8,3 %u10,0 %9,6 %9,3 %8,9 %12,0 %11,2 %10,3 %9,4 %
BEBelgien8,8 %11,9 %11,2 %10,6 %9,8 %15,3 %14,0 %12,6 %10,9 %
NLNiederlande11,5 %16,6 %15,3 %13,8 %12,2 %22,1 %19,6 %16,6 %13,0 %
SESchweden8,9 %8,9 %8,7 %8,5 %8,3 %8,6 %8,2 %7,8 %7,3 %
DKDänemark6,1 %8,0 %7,5 %7,0 %6,5 %10,0 %9,1 %8,1 %6,9 %
NONorwegen7,1 %9,0 %8,6 %8,2 %7,8 %11,0 %10,3 %9,5 %8,5 %
UKVereinigtes Königreichnicht berechenbar – keine geprüfte Ausgangszahl (Lücke)
ITItaliennicht berechenbar – keine geprüfte Ausgangszahl (Lücke)
ESSpaniennicht berechenbar – keine geprüfte Ausgangszahl (Lücke)
GRGriechenlandnicht berechenbar – keine geprüfte Ausgangszahl (Lücke)
PLPolennicht berechenbar – keine geprüfte Ausgangszahl (Lücke)

4 Szenarien · Basisjahr 2024

Die Annahmen

Ausgangspunkt ist die Netto-Zuwanderung (Zuzüge minus Fortzüge) im Jahr 2024, dem neuesten Jahr, für das Eurostat Zu- und Fortzüge nach Staatsangehörigkeit für alle berechneten Länder veröffentlicht. Jedes Szenario hält die Zuwanderung bis 2060 auf einem festen Vielfachen dieses Niveaus; die Zusammensetzung nach Herkunft bleibt gleich. Die Prozentsätze sind runde Annahmen, keine Vorhersage.

8 Länder · Zeitschiene 2026–2060

Länder im Einzelnen

  • Zunahme (+50 %)
  • Gleichbleibend (Niveau 2024)
  • Rückgang (−50 %)
  • Keine Zuwanderung (keine Zu- und Fortzüge)

Je Land: Verlauf der vier Szenarien, Werte für die Stützjahre und – aufklappbar – alle Parameter mit Quelle, die Gesamtbevölkerung im Vergleich zu Eurostat und die alte Pew-Projektion.

DEModellrechnung 2026–2060

Deutschland

Start 2026: 10,5 % · 2060: Zunahme 23,6 % · Gleichbleibend 20,7 % · Rückgang 17,3 % · Keine Zuwanderung 13,1 %

Deutschland: Anteil der Bevölkerung mit Herkunft aus Ländern mit muslimischer Mehrheit je Szenario, 2026–2060 (Modellrechnung)Zunahme: 2026 10,5 %, 2030 12,4 %, 2035 14,6 %, 2040 16,7 %, 2050 20,4 %, 2060 23,6 %. Gleichbleibend: 2026 10,5 %, 2030 11,9 %, 2035 13,6 %, 2040 15,1 %, 2050 18,1 %, 2060 20,7 %. Rückgang: 2026 10,5 %, 2030 11,4 %, 2035 12,5 %, 2040 13,5 %, 2050 15,5 %, 2060 17,3 %. Keine Zuwanderung: 2026 10,5 %, 2030 10,9 %, 2035 11,3 %, 2040 11,7 %, 2050 12,5 %, 2060 13,1 %.0 %5 %10 %15 %20 %25 %20262030203520402050206023,6 %20,7 %17,3 %13,1 %Deutschland: Anteil der Bevölkerung mit Herkunft aus Ländern mit muslimischer Mehrheit je Szenario, 2026–2060 (Modellrechnung)Zunahme: 2026 10,5 %, 2030 12,4 %, 2035 14,6 %, 2040 16,7 %, 2050 20,4 %, 2060 23,6 %. Gleichbleibend: 2026 10,5 %, 2030 11,9 %, 2035 13,6 %, 2040 15,1 %, 2050 18,1 %, 2060 20,7 %. Rückgang: 2026 10,5 %, 2030 11,4 %, 2035 12,5 %, 2040 13,5 %, 2050 15,5 %, 2060 17,3 %. Keine Zuwanderung: 2026 10,5 %, 2030 10,9 %, 2035 11,3 %, 2040 11,7 %, 2050 12,5 %, 2060 13,1 %.0 %5 %10 %15 %20 %25 %202620402050206023,6 %20,7 %17,3 %13,1 %

Anteil der Bevölkerung mit Herkunft aus Ländern mit muslimischer Mehrheit (Einwanderungsgeschichte (selbst oder beide Elternteile seit 1950 eingewandert), nach Geburtsstaat; Bevölkerung in Privathaushalten (Mikrozensus 2025)). Modellrechnung, keine Prognose.

Anteil an der Bevölkerung je Stützjahr (1. Januar), Modellrechnung
JahrZunahmeGleichbleibendRückgangKeine Zuwanderung
202610,5 %10,5 %10,5 %10,5 %
203012,4 %11,9 %11,4 %10,9 %
203514,6 %13,6 %12,5 %11,3 %
204016,7 %15,1 %13,5 %11,7 %
205020,4 %18,1 %15,5 %12,5 %
206023,6 %20,7 %17,3 %13,1 %
Parameter, Vergleich & Quellen
Ausgangsanteil
10,5 % – ≈ 8,70 Mio. ≈ 10,5 %, eigene Summe der von Destatis einzeln ausgewiesenen Geburtsstaaten; nicht einzeln ausgewiesene Länder fehlen (Stand 2025) · Quelle: Destatis, Einwanderungsgeschichte nach Geburtsstaaten, Stand 13.04.2026 (abgerufen 24.10.2026)
Definition
Einwanderungsgeschichte (selbst oder beide Elternteile seit 1950 eingewandert), nach Geburtsstaat; Bevölkerung in Privathaushalten (Mikrozensus 2025)
Bevölkerung 1.1.2026
83.467.117 (Eurostat demo_gind, Datenstand 2026-09-30) · Quelle: Eurostat demo_gind, Bevölkerung am 1. Januar (API, abgerufen 24.10.2026)
Zuwanderung (Basisjahr)
Netto-Zuwanderung 2024 insgesamt 494.274, davon Staatsangehörige der Länder der Gruppe 262.906 (53 %) · Quelle: Eurostat migr_imm1ctz, Zuzüge nach Staatsangehörigkeit (API, abgerufen 24.10.2026) · Eurostat migr_emi1ctz, Fortzüge nach Staatsangehörigkeit (API, abgerufen 24.10.2026)
Geburtenraten-Verhältnis
1,49 – Näherung: ausländische Frauen 1,778 / deutsche Frauen 1,197 (2025). Eine amtliche Geburtenrate nach Herkunftsland gibt es nicht; Eingebürgerte zählen als deutsch. Näherung · Quelle: Destatis GENESIS 12612-0010, Geburtenziffern nach Staatsangehörigkeit der Mutter (abgerufen 20.10.2026)
Sterberaten-Verhältnis
0,48 – rohe Sterberate der außerhalb der EU Geborenen 5,8 ‰ / Gesamtbevölkerung 12,1 ‰ (2024; Näherung für den jüngeren Altersaufbau) · Quelle: Eurostat demo_macbc, Sterbefälle nach Geburtsland (API, abgerufen 24.10.2026) · Eurostat migr_pop3ctb, Bevölkerung nach Geburtsland (API, abgerufen 24.10.2026)
Ohne Geburtenunterschied
Gleichbleibend mit Verhältnis 1,00 statt 1,49: 2060 19,6 % statt 20,7 % (zeigt, wie viel vom Ergebnis an der Geburtenrate hängt).
Nebenwert
ohne Kasachstan und Kirgisistan (überwiegend Spätaussiedler) ≈ 8,6 %: Start 8,6 % → 2060 Zunahme 21,8 % · Gleichbleibend 18,7 % · Rückgang 15,2 % · Keine Zuwanderung 10,7 %
Gesamtbevölkerung 2060
Modell: Zunahme 99,5 Mio. · Gleichbleibend 91,5 Mio. · Rückgang 82,0 Mio. · Keine Zuwanderung 69,3 Mio. · EUROPOP2023 zum Vergleich: keine Migration 69,6 Mio., niedrige 79,0 Mio., Basis 84,3 Mio., hohe 89,8 Mio. · Quelle: Eurostat EUROPOP2023, proj_23ndbi: Geburten, Sterbefälle, Wanderungssaldo und Bevölkerung je Variante (API, abgerufen 24.10.2026)
Pew 2017 (veraltet)
Religionszugehörigkeit, Basis 2016: 6,1 %; 2050 ohne Migration 8,7 %, mittel 10,8 %, hoch 19,7 % – nur zur Einordnung

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ATModellrechnung 2026–2060

Österreich

Start 2026: 5,5 % · 2060: Zunahme 12,5 % · Gleichbleibend 11,0 % · Rückgang 9,4 % · Keine Zuwanderung 7,3 %

Österreich: Anteil der Bevölkerung mit Herkunft aus Ländern mit muslimischer Mehrheit je Szenario, 2026–2060 (Modellrechnung)Zunahme: 2026 5,5 %, 2030 6,5 %, 2035 7,6 %, 2040 8,7 %, 2050 10,7 %, 2060 12,5 %. Gleichbleibend: 2026 5,5 %, 2030 6,2 %, 2035 7,1 %, 2040 8,0 %, 2050 9,6 %, 2060 11,0 %. Rückgang: 2026 5,5 %, 2030 6,0 %, 2035 6,6 %, 2040 7,2 %, 2050 8,3 %, 2060 9,4 %. Keine Zuwanderung: 2026 5,5 %, 2030 5,8 %, 2035 6,1 %, 2040 6,4 %, 2050 6,9 %, 2060 7,3 %.0 %5 %10 %15 %20262030203520402050206012,5 %11,0 %9,4 %7,3 %Österreich: Anteil der Bevölkerung mit Herkunft aus Ländern mit muslimischer Mehrheit je Szenario, 2026–2060 (Modellrechnung)Zunahme: 2026 5,5 %, 2030 6,5 %, 2035 7,6 %, 2040 8,7 %, 2050 10,7 %, 2060 12,5 %. Gleichbleibend: 2026 5,5 %, 2030 6,2 %, 2035 7,1 %, 2040 8,0 %, 2050 9,6 %, 2060 11,0 %. Rückgang: 2026 5,5 %, 2030 6,0 %, 2035 6,6 %, 2040 7,2 %, 2050 8,3 %, 2060 9,4 %. Keine Zuwanderung: 2026 5,5 %, 2030 5,8 %, 2035 6,1 %, 2040 6,4 %, 2050 6,9 %, 2060 7,3 %.0 %5 %10 %15 %202620402050206012,5 %11,0 %9,4 %7,3 %

Anteil der Bevölkerung mit Herkunft aus Ländern mit muslimischer Mehrheit (Geburtsland der Mutter, 1. und 2. Generation (Jahresdurchschnitt 2025, Privathaushalte)). Modellrechnung, keine Prognose.

Anteil an der Bevölkerung je Stützjahr (1. Januar), Modellrechnung
JahrZunahmeGleichbleibendRückgangKeine Zuwanderung
20265,5 %5,5 %5,5 %5,5 %
20306,5 %6,2 %6,0 %5,8 %
20357,6 %7,1 %6,6 %6,1 %
20408,7 %8,0 %7,2 %6,4 %
205010,7 %9,6 %8,3 %6,9 %
206012,5 %11,0 %9,4 %7,3 %

Der Ausgangswert erfasst nur Türkei, Afghanistan, Syrien und Irak (Untergrenze); die übrigen Länder der Liste stecken bei Statistik Austria in Ländergruppen. Entsprechend zählt das Modell nur die Zuwanderung aus diesen vier Ländern.

Parameter, Vergleich & Quellen
Ausgangsanteil
5,5 % – nur Türkei + Afghanistan/Syrien/Irak ≈ 494.000 ≈ 5,5 % (eigene Rechnung) – Untergrenze: Bosnien, Kosovo, Iran, Eritrea, Nigeria u. a. stecken in Ländergruppen und fehlen (Stand 2025) Untergrenze · Quelle: Statistik Austria, Statistisches Jahrbuch Migration & Integration 2026 (PDF, abgerufen 20.10.2026)
Definition
Geburtsland der Mutter, 1. und 2. Generation (Jahresdurchschnitt 2025, Privathaushalte)
Bevölkerung 1.1.2026
9.215.956 (Eurostat demo_gind, Datenstand 2026-09-30) · Quelle: Eurostat demo_gind, Bevölkerung am 1. Januar (API, abgerufen 24.10.2026)
Zuwanderung (Basisjahr)
Netto-Zuwanderung 2024 insgesamt 47.328, davon Staatsangehörige der Länder der Gruppe 13.338 (28 %). Zuwanderung nur aus Türkei, Afghanistan, Syrien, Irak gezählt – wie im Ausgangsanteil. Mit allen 53 Ländern der Liste: 21.011. · Quelle: Eurostat migr_imm1ctz, Zuzüge nach Staatsangehörigkeit (API, abgerufen 24.10.2026) · Eurostat migr_emi1ctz, Fortzüge nach Staatsangehörigkeit (API, abgerufen 24.10.2026)
Geburtenraten-Verhältnis
1,97 – Afghanistan/Syrien/Irak 3,37 und Türkei 1,69, gewichtet mit 191.000 bzw. 303.000 Personen ≈ 2,34 (eigene Rechnung) / in Österreich geborene Frauen 1,19 (2025) · Quelle: Statistik Austria, Statistisches Jahrbuch Migration & Integration 2026 (PDF, abgerufen 20.10.2026)
Sterberaten-Verhältnis
0,48 – rohe Sterberate der außerhalb der EU Geborenen 4,6 ‰ / Gesamtbevölkerung 9,7 ‰ (2024; Näherung für den jüngeren Altersaufbau) · Quelle: Eurostat demo_macbc, Sterbefälle nach Geburtsland (API, abgerufen 24.10.2026) · Eurostat migr_pop3ctb, Bevölkerung nach Geburtsland (API, abgerufen 24.10.2026)
Ohne Geburtenunterschied
Gleichbleibend mit Verhältnis 1,00 statt 1,97: 2060 9,8 % statt 11,0 % (zeigt, wie viel vom Ergebnis an der Geburtenrate hängt).
Gesamtbevölkerung 2060
Modell: Zunahme 10,9 Mio. · Gleichbleibend 10,1 Mio. · Rückgang 9,0 Mio. · Keine Zuwanderung 7,8 Mio. · EUROPOP2023 zum Vergleich: keine Migration 7,7 Mio., niedrige 9,0 Mio., Basis 9,5 Mio., hohe 10,1 Mio. · Quelle: Eurostat EUROPOP2023, proj_23ndbi: Geburten, Sterbefälle, Wanderungssaldo und Bevölkerung je Variante (API, abgerufen 24.10.2026)
Pew 2017 (veraltet)
Religionszugehörigkeit, Basis 2016: 6,9 %; 2050 ohne Migration 9,3 %, mittel 10,6 %, hoch 19,9 % – nur zur Einordnung

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FRModellrechnung 2026–2060

Frankreich

Start 2026: 8,3 % · 2060: Zunahme 12,0 % · Gleichbleibend 11,2 % · Rückgang 10,3 % · Keine Zuwanderung 9,4 %

Frankreich: Anteil der Bevölkerung mit Herkunft aus Ländern mit muslimischer Mehrheit je Szenario, 2026–2060 (Modellrechnung)Zunahme: 2026 8,3 %, 2030 8,8 %, 2035 9,4 %, 2040 10,0 %, 2050 11,1 %, 2060 12,0 %. Gleichbleibend: 2026 8,3 %, 2030 8,7 %, 2035 9,2 %, 2040 9,6 %, 2050 10,5 %, 2060 11,2 %. Rückgang: 2026 8,3 %, 2030 8,6 %, 2035 8,9 %, 2040 9,3 %, 2050 9,8 %, 2060 10,3 %. Keine Zuwanderung: 2026 8,3 %, 2030 8,5 %, 2035 8,7 %, 2040 8,9 %, 2050 9,2 %, 2060 9,4 %.0 %5 %10 %15 %20262030203520402050206012,0 %11,2 %10,3 %9,4 %Frankreich: Anteil der Bevölkerung mit Herkunft aus Ländern mit muslimischer Mehrheit je Szenario, 2026–2060 (Modellrechnung)Zunahme: 2026 8,3 %, 2030 8,8 %, 2035 9,4 %, 2040 10,0 %, 2050 11,1 %, 2060 12,0 %. Gleichbleibend: 2026 8,3 %, 2030 8,7 %, 2035 9,2 %, 2040 9,6 %, 2050 10,5 %, 2060 11,2 %. Rückgang: 2026 8,3 %, 2030 8,6 %, 2035 8,9 %, 2040 9,3 %, 2050 9,8 %, 2060 10,3 %. Keine Zuwanderung: 2026 8,3 %, 2030 8,5 %, 2035 8,7 %, 2040 8,9 %, 2050 9,2 %, 2060 9,4 %.0 %5 %10 %15 %202620402050206012,0 %11,2 %10,3 %9,4 %

Anteil der Bevölkerung mit Herkunft aus Ländern mit muslimischer Mehrheit (Immigrés (im Ausland als Ausländer geboren) und Nachkommen (in Frankreich geboren, mind. ein Elternteil Immigré), INSEE-Ländergruppen, 2025). Modellrechnung, keine Prognose.

Anteil an der Bevölkerung je Stützjahr (1. Januar), Modellrechnung
JahrZunahmeGleichbleibendRückgangKeine Zuwanderung
20268,3 %8,3 %8,3 %8,3 %
20308,8 %8,7 %8,6 %8,5 %
20359,4 %9,2 %8,9 %8,7 %
204010,0 %9,6 %9,3 %8,9 %
205011,1 %10,5 %9,8 %9,2 %
206012,0 %11,2 %10,3 %9,4 %
Parameter, Vergleich & Quellen
Ausgangsanteil
8,3 % – Maghreb + Türkei/Nahost, 1. und 2. Generation ≈ 5,73 Mio. ≈ 8,3 % (eigene Rechnung) – Sahelzone und weitere Länder südlich der Sahara fehlen (nur als Gruppen ausgewiesen) (Stand 2025) Untergrenze · Quelle: INSEE, Immigrés nach Geburtsland 2006–2025, 04.06.2026 (abgerufen 20.10.2026) · INSEE, Herkunft der Nachkommen 2025, 22.06.2026 (abgerufen 20.10.2026)
Definition
Immigrés (im Ausland als Ausländer geboren) und Nachkommen (in Frankreich geboren, mind. ein Elternteil Immigré), INSEE-Ländergruppen, 2025
Bevölkerung 1.1.2026
69.112.309 (Eurostat demo_gind, Datenstand 2026-09-30) · Quelle: Eurostat demo_gind, Bevölkerung am 1. Januar (API, abgerufen 24.10.2026)
Zuwanderung (Basisjahr)
Netto-Zuwanderung 2024 insgesamt 175.393, davon Staatsangehörige der Länder der Gruppe 54.584 (31 %). Näherung: Eurostat weist für Frankreich Zu- und Fortzüge nicht nach Staatsangehörigkeit aus; der Anteil der Gruppe stammt aus den ersten Aufenthaltstiteln 2024 (31,1 % der Titel; ganze Länderliste: 51,8 %). Gegenprobe in den anderen Ländern: Der Anteil an den Titeln liegt meist über dem Anteil an der Netto-Zuwanderung.. Zuwanderung nur aus Maghreb, Türkei und den Ländern der Liste in Westasien gezählt – angelehnt an die INSEE-Gruppen „Maghreb“ und „Türkei/Nahost“; Abgrenzung des Nahen Ostens bei INSEE noch nicht gegengeprüft. Mit allen 53 Ländern der Liste: 90.848. Näherung · Quelle: Eurostat migr_imm1ctz, Zuzüge nach Staatsangehörigkeit (API, abgerufen 24.10.2026) · Eurostat migr_emi1ctz, Fortzüge nach Staatsangehörigkeit (API, abgerufen 24.10.2026) · Eurostat migr_resfirst, erste Aufenthaltstitel nach Staatsangehörigkeit (API, abgerufen 24.10.2026)
Geburtenraten-Verhältnis
1,45 – Maghreb 2,51 und Türkei/Nahost 1,99, gewichtet mit 2,333 bzw. 0,461 Mio. Immigrés ≈ 2,42 (eigene Rechnung) / in Frankreich geborene Frauen 1,67 (2021, bereinigt um Geburten vor der Einwanderung) · Quelle: INSEE Première 1939, Fécondité des immigrées, 21.02.2023 (abgerufen 20.10.2026)
Sterberaten-Verhältnis
0,85 – rohe Sterberate der außerhalb der EU Geborenen 8,0 ‰ / Gesamtbevölkerung 9,4 ‰ (2024; Näherung für den jüngeren Altersaufbau) · Quelle: Eurostat demo_macbc, Sterbefälle nach Geburtsland (API, abgerufen 24.10.2026) · Eurostat migr_pop3ctb, Bevölkerung nach Geburtsland (API, abgerufen 24.10.2026)
Ohne Geburtenunterschied
Gleichbleibend mit Verhältnis 1,00 statt 1,45: 2060 10,4 % statt 11,2 % (zeigt, wie viel vom Ergebnis an der Geburtenrate hängt).
Gesamtbevölkerung 2060
Modell: Zunahme 77,3 Mio. · Gleichbleibend 74,3 Mio. · Rückgang 70,6 Mio. · Keine Zuwanderung 66,8 Mio. · EUROPOP2023 zum Vergleich: keine Migration 66,1 Mio., niedrige 66,9 Mio., Basis 70,1 Mio., hohe 73,4 Mio. · Quelle: Eurostat EUROPOP2023, proj_23ndbi: Geburten, Sterbefälle, Wanderungssaldo und Bevölkerung je Variante (API, abgerufen 24.10.2026)
Pew 2017 (veraltet)
Religionszugehörigkeit, Basis 2016: 8,8 %; 2050 ohne Migration 12,7 %, mittel 17,4 %, hoch 18,0 % – nur zur Einordnung

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BEModellrechnung 2026–2060

Belgien

Start 2026: 8,8 % · 2060: Zunahme 15,3 % · Gleichbleibend 14,0 % · Rückgang 12,6 % · Keine Zuwanderung 10,9 %

Belgien: Anteil der Bevölkerung mit Herkunft aus Ländern mit muslimischer Mehrheit je Szenario, 2026–2060 (Modellrechnung)Zunahme: 2026 8,8 %, 2030 9,7 %, 2035 10,9 %, 2040 11,9 %, 2050 13,7 %, 2060 15,3 %. Gleichbleibend: 2026 8,8 %, 2030 9,5 %, 2035 10,4 %, 2040 11,2 %, 2050 12,7 %, 2060 14,0 %. Rückgang: 2026 8,8 %, 2030 9,3 %, 2035 10,0 %, 2040 10,6 %, 2050 11,6 %, 2060 12,6 %. Keine Zuwanderung: 2026 8,8 %, 2030 9,1 %, 2035 9,5 %, 2040 9,8 %, 2050 10,4 %, 2060 10,9 %.0 %5 %10 %15 %20 %20262030203520402050206015,3 %14,0 %12,6 %10,9 %Belgien: Anteil der Bevölkerung mit Herkunft aus Ländern mit muslimischer Mehrheit je Szenario, 2026–2060 (Modellrechnung)Zunahme: 2026 8,8 %, 2030 9,7 %, 2035 10,9 %, 2040 11,9 %, 2050 13,7 %, 2060 15,3 %. Gleichbleibend: 2026 8,8 %, 2030 9,5 %, 2035 10,4 %, 2040 11,2 %, 2050 12,7 %, 2060 14,0 %. Rückgang: 2026 8,8 %, 2030 9,3 %, 2035 10,0 %, 2040 10,6 %, 2050 11,6 %, 2060 12,6 %. Keine Zuwanderung: 2026 8,8 %, 2030 9,1 %, 2035 9,5 %, 2040 9,8 %, 2050 10,4 %, 2060 10,9 %.0 %5 %10 %15 %20 %202620402050206015,3 %14,0 %12,6 %10,9 %

Anteil der Bevölkerung mit Herkunft aus Ländern mit muslimischer Mehrheit (Statbel-Herkunft (aktuelle und erste Nationalität der Person und erste Nationalität beider Eltern), 1.1.2026). Modellrechnung, keine Prognose.

Anteil an der Bevölkerung je Stützjahr (1. Januar), Modellrechnung
JahrZunahmeGleichbleibendRückgangKeine Zuwanderung
20268,8 %8,8 %8,8 %8,8 %
20309,7 %9,5 %9,3 %9,1 %
203510,9 %10,4 %10,0 %9,5 %
204011,9 %11,2 %10,6 %9,8 %
205013,7 %12,7 %11,6 %10,4 %
206015,3 %14,0 %12,6 %10,9 %
Parameter, Vergleich & Quellen
Ausgangsanteil
8,8 % – Nordafrika + Westasien ≈ 1,04 Mio. ≈ 8,8 % (eigene Rechnung) – Türkei, Länder südlich der Sahara nicht trennbar und nicht enthalten; Westasien enthält auch nicht mehrheitlich muslimische Länder (Stand 1.1.2026) · Quelle: Statbel, Diversité selon l’origine, 11.06.2026 (abgerufen 20.10.2026)
Definition
Statbel-Herkunft (aktuelle und erste Nationalität der Person und erste Nationalität beider Eltern), 1.1.2026
Bevölkerung 1.1.2026
11.955.308 (Eurostat demo_gind, Datenstand 2026-09-30) · Quelle: Eurostat demo_gind, Bevölkerung am 1. Januar (API, abgerufen 24.10.2026)
Zuwanderung (Basisjahr)
Netto-Zuwanderung 2024 insgesamt 62.826, davon Staatsangehörige der Länder der Gruppe 18.528 (29 %). Zuwanderung nur aus den Ländern der Liste in Nordafrika (Algerien, Ägypten, Libyen, Marokko, Tunesien, Sudan, Westsahara) und Westasien gezählt – wie im Ausgangsanteil (ohne Türkei). Mit allen 53 Ländern der Liste: 32.808. · Quelle: Eurostat migr_imm1ctz, Zuzüge nach Staatsangehörigkeit (API, abgerufen 24.10.2026) · Eurostat migr_emi1ctz, Fortzüge nach Staatsangehörigkeit (API, abgerufen 24.10.2026)
Geburtenraten-Verhältnis
1,42 – Näherung: ausländische Nationalität 1,89 / belgische Nationalität 1,33 (2025). Eine Geburtenrate nach Herkunft veröffentlicht Statbel nicht. Näherung · Quelle: Statbel, Natalité et fécondité, 11.06.2026 (abgerufen 20.10.2026)
Sterberaten-Verhältnis
0,40 – rohe Sterberate der außerhalb der EU Geborenen 3,8 ‰ / Gesamtbevölkerung 9,5 ‰ (2024; Näherung für den jüngeren Altersaufbau) · Quelle: Eurostat demo_macbc, Sterbefälle nach Geburtsland (API, abgerufen 24.10.2026) · Eurostat migr_pop3ctb, Bevölkerung nach Geburtsland (API, abgerufen 24.10.2026)
Ohne Geburtenunterschied
Gleichbleibend mit Verhältnis 1,00 statt 1,42: 2060 13,2 % statt 14,0 % (zeigt, wie viel vom Ergebnis an der Geburtenrate hängt).
Gesamtbevölkerung 2060
Modell: Zunahme 14,9 Mio. · Gleichbleibend 13,8 Mio. · Rückgang 12,6 Mio. · Keine Zuwanderung 10,9 Mio. · EUROPOP2023 zum Vergleich: keine Migration 10,7 Mio., niedrige 12,0 Mio., Basis 12,6 Mio., hohe 13,4 Mio. · Quelle: Eurostat EUROPOP2023, proj_23ndbi: Geburten, Sterbefälle, Wanderungssaldo und Bevölkerung je Variante (API, abgerufen 24.10.2026)
Pew 2017 (veraltet)
Religionszugehörigkeit, Basis 2016: 7,6 %; 2050 ohne Migration 11,1 %, mittel 15,1 %, hoch 18,2 % – nur zur Einordnung

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NLModellrechnung 2026–2060

Niederlande

Start 2026: 11,5 % · 2060: Zunahme 22,1 % · Gleichbleibend 19,6 % · Rückgang 16,6 % · Keine Zuwanderung 13,0 %

Niederlande: Anteil der Bevölkerung mit Herkunft aus Ländern mit muslimischer Mehrheit je Szenario, 2026–2060 (Modellrechnung)Zunahme: 2026 11,5 %, 2030 13,1 %, 2035 14,9 %, 2040 16,6 %, 2050 19,6 %, 2060 22,1 %. Gleichbleibend: 2026 11,5 %, 2030 12,6 %, 2035 14,0 %, 2040 15,3 %, 2050 17,6 %, 2060 19,6 %. Rückgang: 2026 11,5 %, 2030 12,2 %, 2035 13,0 %, 2040 13,8 %, 2050 15,3 %, 2060 16,6 %. Keine Zuwanderung: 2026 11,5 %, 2030 11,7 %, 2035 12,0 %, 2040 12,2 %, 2050 12,6 %, 2060 13,0 %.0 %5 %10 %15 %20 %25 %20262030203520402050206022,1 %19,6 %16,6 %13,0 %Niederlande: Anteil der Bevölkerung mit Herkunft aus Ländern mit muslimischer Mehrheit je Szenario, 2026–2060 (Modellrechnung)Zunahme: 2026 11,5 %, 2030 13,1 %, 2035 14,9 %, 2040 16,6 %, 2050 19,6 %, 2060 22,1 %. Gleichbleibend: 2026 11,5 %, 2030 12,6 %, 2035 14,0 %, 2040 15,3 %, 2050 17,6 %, 2060 19,6 %. Rückgang: 2026 11,5 %, 2030 12,2 %, 2035 13,0 %, 2040 13,8 %, 2050 15,3 %, 2060 16,6 %. Keine Zuwanderung: 2026 11,5 %, 2030 11,7 %, 2035 12,0 %, 2040 12,2 %, 2050 12,6 %, 2060 13,0 %.0 %5 %10 %15 %20 %25 %202620402050206022,1 %19,6 %16,6 %13,0 %

Anteil der Bevölkerung mit Herkunft aus Ländern mit muslimischer Mehrheit (CBS-Herkunftsland (im Ausland Geborene nach eigenem Geburtsland, in den Niederlanden Geborene nach Geburtsland der Mutter, sonst des Vaters), 1.1.2026). Modellrechnung, keine Prognose.

Anteil an der Bevölkerung je Stützjahr (1. Januar), Modellrechnung
JahrZunahmeGleichbleibendRückgangKeine Zuwanderung
202611,5 %11,5 %11,5 %11,5 %
203013,1 %12,6 %12,2 %11,7 %
203514,9 %14,0 %13,0 %12,0 %
204016,6 %15,3 %13,8 %12,2 %
205019,6 %17,6 %15,3 %12,6 %
206022,1 %19,6 %16,6 %13,0 %
Parameter, Vergleich & Quellen
Ausgangsanteil
11,5 % – 2.077.159 = 11,5 % (eigene Summe, alle 53 Länder der Liste); ohne Indonesien 9,5 % (Stand 1.1.2026) · Quelle: CBS StatLine 85384NED, Bevölkerung nach Herkunftsland, 1.1.2026 (abgerufen 24.10.2026)
Definition
CBS-Herkunftsland (im Ausland Geborene nach eigenem Geburtsland, in den Niederlanden Geborene nach Geburtsland der Mutter, sonst des Vaters), 1.1.2026
Bevölkerung 1.1.2026
18.130.208 (Eurostat demo_gind, Datenstand 2026-09-30) · Quelle: Eurostat demo_gind, Bevölkerung am 1. Januar (API, abgerufen 24.10.2026)
Zuwanderung (Basisjahr)
Netto-Zuwanderung 2024 insgesamt 117.627, davon Staatsangehörige der Länder der Gruppe 56.169 (48 %) · Quelle: Eurostat migr_imm1ctz, Zuzüge nach Staatsangehörigkeit (API, abgerufen 24.10.2026) · Eurostat migr_emi1ctz, Fortzüge nach Staatsangehörigkeit (API, abgerufen 24.10.2026)
Geburtenraten-Verhältnis
1,16 – Marokko 2,043 und Türkei 1,39, gewichtet mit 437.328 bzw. 479.880 Personen ≈ 1,70 (eigene Rechnung) / Herkunft Niederlande 1,467 (2025); deckt nur 44 % der Gruppe ab · Quelle: CBS StatLine 85730NED, Geburten und Fruchtbarkeit nach Herkunft (abgerufen 20.10.2026)
Sterberaten-Verhältnis
0,61 – rohe Sterberate der außerhalb der EU Geborenen 5,8 ‰ / Gesamtbevölkerung 9,6 ‰ (2024; Näherung für den jüngeren Altersaufbau) · Quelle: Eurostat demo_macbc, Sterbefälle nach Geburtsland (API, abgerufen 24.10.2026) · Eurostat migr_pop3ctb, Bevölkerung nach Geburtsland (API, abgerufen 24.10.2026)
Ohne Geburtenunterschied
Gleichbleibend mit Verhältnis 1,00 statt 1,16: 2060 19,2 % statt 19,6 % (zeigt, wie viel vom Ergebnis an der Geburtenrate hängt).
Gesamtbevölkerung 2060
Modell: Zunahme 23,3 Mio. · Gleichbleibend 21,4 Mio. · Rückgang 19,4 Mio. · Keine Zuwanderung 16,3 Mio. · EUROPOP2023 zum Vergleich: keine Migration 16,1 Mio., niedrige 17,7 Mio., Basis 18,7 Mio., hohe 19,7 Mio. · Quelle: Eurostat EUROPOP2023, proj_23ndbi: Geburten, Sterbefälle, Wanderungssaldo und Bevölkerung je Variante (API, abgerufen 24.10.2026)
Pew 2017 (veraltet)
Religionszugehörigkeit, Basis 2016: 7,1 %; 2050 ohne Migration 9,1 %, mittel 12,5 %, hoch 15,2 % – nur zur Einordnung

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SEModellrechnung 2026–2060

Schweden

Start 2026: 8,9 % · 2060: Zunahme 8,6 % · Gleichbleibend 8,2 % · Rückgang 7,8 % · Keine Zuwanderung 7,3 %

Schweden: Anteil der Bevölkerung mit Herkunft aus Ländern mit muslimischer Mehrheit je Szenario, 2026–2060 (Modellrechnung)Zunahme: 2026 8,9 %, 2030 8,9 %, 2035 8,9 %, 2040 8,9 %, 2050 8,8 %, 2060 8,6 %. Gleichbleibend: 2026 8,9 %, 2030 8,9 %, 2035 8,8 %, 2040 8,7 %, 2050 8,5 %, 2060 8,2 %. Rückgang: 2026 8,9 %, 2030 8,8 %, 2035 8,7 %, 2040 8,5 %, 2050 8,2 %, 2060 7,8 %. Keine Zuwanderung: 2026 8,9 %, 2030 8,7 %, 2035 8,5 %, 2040 8,3 %, 2050 7,8 %, 2060 7,3 %.0 %5 %10 %2026203020352040205020608,6 %8,2 %7,8 %7,3 %Schweden: Anteil der Bevölkerung mit Herkunft aus Ländern mit muslimischer Mehrheit je Szenario, 2026–2060 (Modellrechnung)Zunahme: 2026 8,9 %, 2030 8,9 %, 2035 8,9 %, 2040 8,9 %, 2050 8,8 %, 2060 8,6 %. Gleichbleibend: 2026 8,9 %, 2030 8,9 %, 2035 8,8 %, 2040 8,7 %, 2050 8,5 %, 2060 8,2 %. Rückgang: 2026 8,9 %, 2030 8,8 %, 2035 8,7 %, 2040 8,5 %, 2050 8,2 %, 2060 7,8 %. Keine Zuwanderung: 2026 8,9 %, 2030 8,7 %, 2035 8,5 %, 2040 8,3 %, 2050 7,8 %, 2060 7,3 %.0 %5 %10 %20262040205020608,6 %8,2 %7,8 %7,3 %

Anteil der Bevölkerung mit Herkunft aus Ländern mit muslimischer Mehrheit (nur im Ausland Geborene (Geburtsland), 31.12.2025 – in Schweden geborene Kinder zählen nicht zur Gruppe). Modellrechnung, keine Prognose.

Anteil an der Bevölkerung je Stützjahr (1. Januar), Modellrechnung
JahrZunahmeGleichbleibendRückgangKeine Zuwanderung
20268,9 %8,9 %8,9 %8,9 %
20308,9 %8,9 %8,8 %8,7 %
20358,9 %8,8 %8,7 %8,5 %
20408,9 %8,7 %8,5 %8,3 %
20508,8 %8,5 %8,2 %7,8 %
20608,6 %8,2 %7,8 %7,3 %

Weil in Schweden nur die 1. Generation zählt und die Netto-Zuwanderung aus diesen Ländern 2024 niedrig war (Eurostat: 6.498; 2023: 13.149), sinkt der Anteil in allen Szenarien: Sterbefälle und Fortzüge überwiegen. In Schweden geborene Kinder gehören nach der SCB-Definition nicht zur Gruppe.

Parameter, Vergleich & Quellen
Ausgangsanteil
8,9 % – 946.733 im Ausland Geborene = 8,9 % (eigene Summe, nur 1. Generation) (Stand 31.12.2025) · Quelle: SCB, Folkmängd efter födelseland 2025 (abgerufen 24.10.2026)
Definition
nur im Ausland Geborene (Geburtsland), 31.12.2025 – in Schweden geborene Kinder zählen nicht zur Gruppe
Bevölkerung 1.1.2026
10.605.529 (Eurostat demo_gind, Datenstand 2026-09-30) · Quelle: Eurostat demo_gind, Bevölkerung am 1. Januar (API, abgerufen 24.10.2026)
Zuwanderung (Basisjahr)
Netto-Zuwanderung 2024 insgesamt 29.748, davon Staatsangehörige der Länder der Gruppe 6.498 (22 %) · Quelle: Eurostat migr_imm1ctz, Zuzüge nach Staatsangehörigkeit (API, abgerufen 24.10.2026) · Eurostat migr_emi1ctz, Fortzüge nach Staatsangehörigkeit (API, abgerufen 24.10.2026)
Geburtenraten-Verhältnis
1,09 – im Ausland geborene Frauen 1,52 / in Schweden geborene 1,40 (2025). Für den Anteil ohne Wirkung: Kinder zählen nach der schwedischen Definition nicht zur Gruppe. Näherung · Quelle: SCB, Diagrammdaten Prognose, Fruchtbarkeit nach Geburtsland (abgerufen 20.10.2026)
Sterberaten-Verhältnis
0,39 – rohe Sterberate der außerhalb der EU Geborenen 3,4 ‰ / Gesamtbevölkerung 8,7 ‰ (2024; Näherung für den jüngeren Altersaufbau) · Quelle: Eurostat demo_macbc, Sterbefälle nach Geburtsland (API, abgerufen 24.10.2026) · Eurostat migr_pop3ctb, Bevölkerung nach Geburtsland (API, abgerufen 24.10.2026)
Ohne Geburtenunterschied
Gleichbleibend mit Verhältnis 1,00 statt 1,09: 2060 8,2 % statt 8,2 % (zeigt, wie viel vom Ergebnis an der Geburtenrate hängt).
Gesamtbevölkerung 2060
Modell: Zunahme 12,4 Mio. · Gleichbleibend 11,7 Mio. · Rückgang 11,0 Mio. · Keine Zuwanderung 10,3 Mio. · EUROPOP2023 zum Vergleich: keine Migration 10,3 Mio., niedrige 11,6 Mio., Basis 12,6 Mio., hohe 13,6 Mio. · Quelle: Eurostat EUROPOP2023, proj_23ndbi: Geburten, Sterbefälle, Wanderungssaldo und Bevölkerung je Variante (API, abgerufen 24.10.2026)
Pew 2017 (veraltet)
Religionszugehörigkeit, Basis 2016: 8,1 %; 2050 ohne Migration 11,1 %, mittel 20,5 %, hoch 30,6 % – nur zur Einordnung

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DKModellrechnung 2026–2060

Dänemark

Start 2026: 6,1 % · 2060: Zunahme 10,0 % · Gleichbleibend 9,1 % · Rückgang 8,1 % · Keine Zuwanderung 6,9 %

Dänemark: Anteil der Bevölkerung mit Herkunft aus Ländern mit muslimischer Mehrheit je Szenario, 2026–2060 (Modellrechnung)Zunahme: 2026 6,1 %, 2030 6,7 %, 2035 7,3 %, 2040 8,0 %, 2050 9,1 %, 2060 10,0 %. Gleichbleibend: 2026 6,1 %, 2030 6,5 %, 2035 7,0 %, 2040 7,5 %, 2050 8,4 %, 2060 9,1 %. Rückgang: 2026 6,1 %, 2030 6,4 %, 2035 6,7 %, 2040 7,0 %, 2050 7,6 %, 2060 8,1 %. Keine Zuwanderung: 2026 6,1 %, 2030 6,2 %, 2035 6,4 %, 2040 6,5 %, 2050 6,7 %, 2060 6,9 %.0 %5 %10 %15 %20262030203520402050206010,0 %9,1 %8,1 %6,9 %Dänemark: Anteil der Bevölkerung mit Herkunft aus Ländern mit muslimischer Mehrheit je Szenario, 2026–2060 (Modellrechnung)Zunahme: 2026 6,1 %, 2030 6,7 %, 2035 7,3 %, 2040 8,0 %, 2050 9,1 %, 2060 10,0 %. Gleichbleibend: 2026 6,1 %, 2030 6,5 %, 2035 7,0 %, 2040 7,5 %, 2050 8,4 %, 2060 9,1 %. Rückgang: 2026 6,1 %, 2030 6,4 %, 2035 6,7 %, 2040 7,0 %, 2050 7,6 %, 2060 8,1 %. Keine Zuwanderung: 2026 6,1 %, 2030 6,2 %, 2035 6,4 %, 2040 6,5 %, 2050 6,7 %, 2060 6,9 %.0 %5 %10 %15 %202620402050206010,0 %9,1 %8,1 %6,9 %

Anteil der Bevölkerung mit Herkunft aus Ländern mit muslimischer Mehrheit (Einwanderer und Nachkommen nach DST-Definition (Nachkommen: in Dänemark geboren, kein Elternteil dänischer Staatsbürger und in Dänemark geboren), 1.7.2026). Modellrechnung, keine Prognose.

Anteil an der Bevölkerung je Stützjahr (1. Januar), Modellrechnung
JahrZunahmeGleichbleibendRückgangKeine Zuwanderung
20266,1 %6,1 %6,1 %6,1 %
20306,7 %6,5 %6,4 %6,2 %
20357,3 %7,0 %6,7 %6,4 %
20408,0 %7,5 %7,0 %6,5 %
20509,1 %8,4 %7,6 %6,7 %
206010,0 %9,1 %8,1 %6,9 %

Das Geburtenraten-Verhältnis liegt in Dänemark unter 1: Nichtwestliche Einwanderinnen bekommen 2025 im Schnitt weniger Kinder als Frauen dänischer Herkunft. Der Anteil wächst im Modell nur über Zuwanderung und den jüngeren Altersaufbau.

Parameter, Vergleich & Quellen
Ausgangsanteil
6,1 % – 232.127 Einwanderer + 135.838 Nachkommen = 367.965 = 6,1 % (eigene Summe) (Stand 1.7.2026) · Quelle: Danmarks Statistik, Statistikbanken FOLK1C (abgerufen 20.10.2026)
Definition
Einwanderer und Nachkommen nach DST-Definition (Nachkommen: in Dänemark geboren, kein Elternteil dänischer Staatsbürger und in Dänemark geboren), 1.7.2026
Bevölkerung 1.1.2026
6.025.603 (Eurostat demo_gind, Datenstand 2026-09-30) · Quelle: Eurostat demo_gind, Bevölkerung am 1. Januar (API, abgerufen 24.10.2026)
Zuwanderung (Basisjahr)
Netto-Zuwanderung 2024 insgesamt 32.257, davon Staatsangehörige der Länder der Gruppe 6.659 (21 %) · Quelle: Danmarks Statistik, Statistikbanken VAN1AAR/VAN2AAR, Zu- und Fortzüge nach Staatsangehörigkeit (abgerufen 24.10.2026)
Geburtenraten-Verhältnis
0,93 – Näherung: nichtwestliche Einwanderinnen 1,381 und Nachkommen 1,598, gewichtet mit der Gruppe ≈ 1,46 (eigene Rechnung) / dänischer Herkunft 1,570 (2025) – also leicht unter 1 Näherung · Quelle: Danmarks Statistik, Statistikbanken FERT1 (abgerufen 20.10.2026)
Sterberaten-Verhältnis
0,43 – rohe Sterberate der außerhalb der EU Geborenen 4,1 ‰ / Gesamtbevölkerung 9,6 ‰ (2024; Näherung für den jüngeren Altersaufbau) · Quelle: Eurostat demo_macbc, Sterbefälle nach Geburtsland (API, abgerufen 24.10.2026) · Eurostat migr_pop3ctb, Bevölkerung nach Geburtsland (API, abgerufen 24.10.2026)
Ohne Geburtenunterschied
Gleichbleibend mit Verhältnis 1,00 statt 0,93: 2060 9,2 % statt 9,1 % (zeigt, wie viel vom Ergebnis an der Geburtenrate hängt).
Gesamtbevölkerung 2060
Modell: Zunahme 7,5 Mio. · Gleichbleibend 7,0 Mio. · Rückgang 6,4 Mio. · Keine Zuwanderung 5,6 Mio. · EUROPOP2023 zum Vergleich: keine Migration 5,6 Mio., niedrige 5,8 Mio., Basis 6,2 Mio., hohe 6,6 Mio. · Quelle: Eurostat EUROPOP2023, proj_23ndbi: Geburten, Sterbefälle, Wanderungssaldo und Bevölkerung je Variante (API, abgerufen 24.10.2026)
Pew 2017 (veraltet)
Religionszugehörigkeit, Basis 2016: 5,4 %; 2050 ohne Migration 7,6 %, mittel 11,9 %, hoch 16,0 % – nur zur Einordnung

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NOModellrechnung 2026–2060

Norwegen

Start 2026: 7,1 % · 2060: Zunahme 11,0 % · Gleichbleibend 10,3 % · Rückgang 9,5 % · Keine Zuwanderung 8,5 %

Norwegen: Anteil der Bevölkerung mit Herkunft aus Ländern mit muslimischer Mehrheit je Szenario, 2026–2060 (Modellrechnung)Zunahme: 2026 7,1 %, 2030 7,7 %, 2035 8,4 %, 2040 9,0 %, 2050 10,1 %, 2060 11,0 %. Gleichbleibend: 2026 7,1 %, 2030 7,6 %, 2035 8,1 %, 2040 8,6 %, 2050 9,5 %, 2060 10,3 %. Rückgang: 2026 7,1 %, 2030 7,4 %, 2035 7,8 %, 2040 8,2 %, 2050 8,9 %, 2060 9,5 %. Keine Zuwanderung: 2026 7,1 %, 2030 7,3 %, 2035 7,5 %, 2040 7,8 %, 2050 8,2 %, 2060 8,5 %.0 %5 %10 %15 %20262030203520402050206011,0 %10,3 %9,5 %8,5 %Norwegen: Anteil der Bevölkerung mit Herkunft aus Ländern mit muslimischer Mehrheit je Szenario, 2026–2060 (Modellrechnung)Zunahme: 2026 7,1 %, 2030 7,7 %, 2035 8,4 %, 2040 9,0 %, 2050 10,1 %, 2060 11,0 %. Gleichbleibend: 2026 7,1 %, 2030 7,6 %, 2035 8,1 %, 2040 8,6 %, 2050 9,5 %, 2060 10,3 %. Rückgang: 2026 7,1 %, 2030 7,4 %, 2035 7,8 %, 2040 8,2 %, 2050 8,9 %, 2060 9,5 %. Keine Zuwanderung: 2026 7,1 %, 2030 7,3 %, 2035 7,5 %, 2040 7,8 %, 2050 8,2 %, 2060 8,5 %.0 %5 %10 %15 %202620402050206011,0 %10,3 %9,5 %8,5 %

Anteil der Bevölkerung mit Herkunft aus Ländern mit muslimischer Mehrheit (Einwanderer (im Ausland geboren, beide Eltern im Ausland geboren) und in Norwegen geborene Kinder zweier Einwanderer, 1.1.2026). Modellrechnung, keine Prognose.

Anteil an der Bevölkerung je Stützjahr (1. Januar), Modellrechnung
JahrZunahmeGleichbleibendRückgangKeine Zuwanderung
20267,1 %7,1 %7,1 %7,1 %
20307,7 %7,6 %7,4 %7,3 %
20358,4 %8,1 %7,8 %7,5 %
20409,0 %8,6 %8,2 %7,8 %
205010,1 %9,5 %8,9 %8,2 %
206011,0 %10,3 %9,5 %8,5 %
Parameter, Vergleich & Quellen
Ausgangsanteil
7,1 % – 277.653 Einwanderer + 119.957 in Norwegen Geborene = 397.610 ≈ 7,1 % (eigene Summe) (Stand 1.1.2026) · Quelle: SSB, Tabelle 09817, Einwanderer und in Norwegen Geborene mit Eltern aus dem Ausland (abgerufen 24.10.2026)
Definition
Einwanderer (im Ausland geboren, beide Eltern im Ausland geboren) und in Norwegen geborene Kinder zweier Einwanderer, 1.1.2026
Bevölkerung 1.1.2026
5.627.400 (Eurostat demo_gind, Datenstand 2026-09-30) · Quelle: Eurostat demo_gind, Bevölkerung am 1. Januar (API, abgerufen 24.10.2026)
Zuwanderung (Basisjahr)
Netto-Zuwanderung 2024 insgesamt 34.109, davon Staatsangehörige der Länder der Gruppe 6.139 (18 %) · Quelle: Eurostat migr_imm1ctz, Zuzüge nach Staatsangehörigkeit (API, abgerufen 24.10.2026) · Eurostat migr_emi1ctz, Fortzüge nach Staatsangehörigkeit (API, abgerufen 24.10.2026)
Geburtenraten-Verhältnis
1,19 – Näherung: Einwanderinnen aus Asien 1,65 und Afrika 2,04, gewichtet mit den größten Gruppen (Asien 210.600, Afrika 81.000) ≈ 1,76 (eigene Rechnung) / Gesamt-TFR 1,48 (2025); SSB weist nur Regionen aus Näherung · Quelle: SSB, Tabelle 12481, Fruchtbarkeit der Einwanderinnen nach Herkunftsregion (abgerufen 20.10.2026) · SSB, Tabelle 04232, Fruchtbarkeit (abgerufen 20.10.2026)
Sterberaten-Verhältnis
0,31 – rohe Sterberate der außerhalb der EU Geborenen 2,5 ‰ / Gesamtbevölkerung 8,0 ‰ (2024; Näherung für den jüngeren Altersaufbau) · Quelle: Eurostat demo_macbc, Sterbefälle nach Geburtsland (API, abgerufen 24.10.2026) · Eurostat migr_pop3ctb, Bevölkerung nach Geburtsland (API, abgerufen 24.10.2026)
Ohne Geburtenunterschied
Gleichbleibend mit Verhältnis 1,00 statt 1,19: 2060 10,0 % statt 10,3 % (zeigt, wie viel vom Ergebnis an der Geburtenrate hängt).
Gesamtbevölkerung 2060
Modell: Zunahme 7,4 Mio. · Gleichbleibend 6,8 Mio. · Rückgang 6,0 Mio. · Keine Zuwanderung 5,2 Mio. · EUROPOP2023 zum Vergleich: keine Migration 5,1 Mio., niedrige 6,0 Mio., Basis 6,4 Mio., hohe 6,7 Mio. · Quelle: Eurostat EUROPOP2023, proj_23ndbi: Geburten, Sterbefälle, Wanderungssaldo und Bevölkerung je Variante (API, abgerufen 24.10.2026)
Pew 2017 (veraltet)
Religionszugehörigkeit, Basis 2016: 5,7 %; 2050 ohne Migration 7,2 %, mittel 13,4 %, hoch 17,0 % – nur zur Einordnung

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Lücken

Nicht berechenbar

Für diese Länder fehlt auf der Seite Demografie eine geprüfte Ausgangszahl. Sie werden nicht geschätzt; zur groben Einordnung steht unten die (veraltete) Pew-Projektion von 2017.

  • CHSchweiz: Keine geprüfte Summe der Bevölkerung mit Herkunft aus Ländern mit muslimischer Mehrheit (Seite Demografie: Lücke); außerdem keine EUROPOP-Werte in derselben Form genutzt. Nicht geschätzt.
  • UKVereinigtes Königreich: Keine geprüfte Herkunftssumme (Zensus 2021 noch nicht gegengeprüft); Eurostat führt keine UK-Daten mehr. Nicht geschätzt.
  • ITItalien: Keine amtliche Summe nach Herkunftsland (nur Staatsangehörigkeit; Eingebürgerte zählen als Italiener). Die ISMU-Schätzung ist keine Herkunftssumme. Nicht geschätzt.
  • ESSpanien: Keine geprüfte Summe nach Herkunft aus Ländern mit muslimischer Mehrheit (Seite Demografie: Lücke); UCIDE ist eine Verbandsschätzung. Nicht geschätzt.
  • GRGriechenland: Kein amtlicher Wert zum Migrationshintergrund und keine Geburtenrate nach Herkunft. Nicht geschätzt.
  • PLPolen: Kein amtlicher Herkunftswert; der Anteil ist laut Pew 2020 unter 0,1 %. Nicht geschätzt.

Amtliche Vorausberechnungen

Einordnung

Die Gesamtbevölkerung hängt im Modell an Eurostat EUROPOP2023 (Datenstand 2026-05-13, Ausgangsjahr der Projektion 2022): Geburten- und Sterberaten je Jahr kommen aus den Varianten „keine Migration“, „niedrige Migration“, „Basis“ und „hohe Migration“. EUROPOP nimmt für 2030 zum Beispiel für Deutschland eine Netto-Zuwanderung von 249.628 (Basis) an, das Modell im gleichbleibenden Szenario 494.274. Abweichungen der Gesamtbevölkerung zu EUROPOP kommen daher vor allem aus der unterschiedlichen Zuwanderung. Nationale Vorausberechnungen (Destatis, INSEE) stehen zum Vergleich darunter; für das Vereinigte Königreich (ONS) wird keine genutzt, weil es nicht berechenbar ist.

Gesamtbevölkerung 2060 in Mio.: EUROPOP2023 (Eurostat, Varianten) und dieses Modell
LandEUROPOP keine MigrationEUROPOP niedrigEUROPOP BasisEUROPOP hochModell ZunahmeModell GleichbleibendModell RückgangModell Keine Zuwanderung
DEDeutschland69,679,084,389,899,591,582,069,3
ATÖsterreich7,79,09,510,110,910,19,07,8
FRFrankreich66,166,970,173,477,374,370,666,8
BEBelgien10,712,012,613,414,913,812,610,9
NLNiederlande16,117,718,719,723,321,419,416,3
SESchweden10,311,612,613,612,411,711,010,3
DKDänemark5,65,86,26,67,57,06,45,6
NONorwegen5,16,06,46,77,46,86,05,2

DEBevölkerung am 31.12.

Destatis, 16. koordinierte Bevölkerungsvorausberechnung (11.12.2025)

  • Variante 1 (G2-L2-W1): Wanderungssaldo 150.000 je Jahr: 2040: 79,48 Mio. · 2060: 72,21 Mio. · 2070: 68,73 Mio.
  • Variante 2 (G2-L2-W2): 225.000 (2025) → 250.000 ab 2030: 2040: 81,24 Mio. · 2060: 76,71 Mio. · 2070: 74,69 Mio.
  • Variante 3 (G2-L2-W3): 300.000 (2025) → 350.000 ab 2030: 2040: 82,99 Mio. · 2060: 81,21 Mio. · 2070: 80,65 Mio.
  • Modellrechnung M1 (G2-L2-W0): keine Außenwanderung: 2040: 76,71 Mio. · 2060: 65,30 Mio. · 2070: 59,63 Mio.
  • Modellrechnung M3 (Gk-Lk-Wk): Status quo, Wanderungssaldo 430.000 (Niveau 2024): 2040: 83,58 Mio. · 2060: 82,02 Mio. · 2070: 81,81 Mio.

Destatis rechnet mit 1,55 Kindern je Frau (G2) und moderat steigender Lebenserwartung (L2). Nettozuwanderung 2025: 235.000 (2024: 430.000).

Quelle: Destatis, 16. koordinierte Bevölkerungsvorausberechnung, Annahmen und Ergebnisse, 11.12.2025 (abgerufen 24.10.2026) · Destatis, Statistischer Bericht 16. koordinierte Bevölkerungsvorausberechnung 2024–2070, Tabelle 12421-b02 (XLSX, 11.12.2025, abgerufen 24.10.2026) · Destatis, Pressemitteilung Nr. 184 vom 01.06.2026: Nettozuwanderung 2025 mit 235 000 Personen (abgerufen 24.10.2026)

FRBevölkerung am 1.1.

INSEE, Projections de population 2026 (08.06.2026)

  • Solde migratoire bas: +70.000 je Jahr: 2040: 68,17 Mio. · 2060: 64,00 Mio. · 2070: 60,93 Mio.
  • Scénario central: +150.000 je Jahr: 2040: 69,73 Mio. · 2060: 67,77 Mio. · 2070: 65,89 Mio.
  • Solde migratoire haut: +230.000 je Jahr: 2040: 71,29 Mio. · 2060: 71,54 Mio. · 2070: 70,84 Mio.

INSEE rechnet zentral mit 1,45 Kindern je Frau ab 2028.

Quelle: INSEE Première 2108, Projections de population à l’horizon 2070, 08.06.2026 (abgerufen 24.10.2026)

Vergleich · veraltet

Pew Research 2017

Nur zur Einordnung: Basisjahr Mitte 2016, Religionszugehörigkeit (nicht Herkunft), andere Methode (Kohorten-Komponenten-Modell mit Alter, Religionswechsel). Veraltet – nur zur Einordnung. „Ohne Migration“: keinerlei Zu- und Abwanderung ab 2016. „Mittel“: reguläre Migration wie 2010–2016, keine Flüchtlinge mehr. „Hoch“: Flüchtlingszuzug wie 2014 bis Mitte 2016 dauerhaft zusätzlich zur regulären Migration. Pew zählt Muslime (Religion), dieses Modell Herkunft – die Zahlen sind nicht direkt vergleichbar.

Quelle: Pew Research Center, Europe’s Growing Muslim Population, 29.11.2017 (abgerufen 24.10.2026) · Pew Research Center, Europe’s Growing Muslim Population, Gesamtbericht, Tabelle S. 30 (PDF, abgerufen 24.10.2026)

Anteil Muslime in %, Pew Research Center 2017 (Basis Mitte 2016)
Land20162050 ohne Migration2050 mittel2050 hoch
DEDeutschland6,1 %8,7 %10,8 %19,7 %
ATÖsterreich6,9 %9,3 %10,6 %19,9 %
CHSchweiz6,1 %8,2 %10,3 %12,9 %
FRFrankreich8,8 %12,7 %17,4 %18,0 %
BEBelgien7,6 %11,1 %15,1 %18,2 %
NLNiederlande7,1 %9,1 %12,5 %15,2 %
SESchweden8,1 %11,1 %20,5 %30,6 %
DKDänemark5,4 %7,6 %11,9 %16,0 %
NONorwegen5,7 %7,2 %13,4 %17,0 %
UKVereinigtes Königreich6,3 %9,7 %16,7 %17,2 %
ITItalien4,8 %8,3 %12,4 %14,1 %
ESSpanien2,6 %4,6 %6,8 %7,2 %
GRGriechenland5,7 %6,3 %8,1 %9,7 %
PLPolen0,0 %0,0 %0,2 %0,2 %

Offengelegt

So rechnet das Modell

Jahresschritte vom 1. Januar 2026 bis zum 1. Januar 2060, zwei Gruppen: G = Bevölkerung mit Herkunft aus Ländern mit muslimischer Mehrheit (Liste: mehr als 50 % Muslime laut Pew 2020, 53 Länder und Gebiete), Ü = übrige Bevölkerung. Für jedes Jahr:

  1. Geburtenrate b und Sterberate m der Gesamtbevölkerung aus EUROPOP2023, passend zur Höhe der Zuwanderung im Szenario.
  2. Gruppe G hat die Geburtenrate r × bÜ und die Sterberate q × mÜ; die Raten der übrigen Bevölkerung sind so gewählt, dass die Summe wieder b bzw. m ergibt. r = Geburtenraten-Verhältnis (Seite Demografie), q = Sterberaten-Verhältnis (Eurostat).
  3. r und q nähern sich an 1 an: Der Abstand halbiert sich alle 25 Jahre. Der Abstand der Geburten- und Sterberaten der Gruppe zur übrigen Bevölkerung halbiert sich alle 25 Jahre (etwa eine Generation). Beleg für die Annäherung: In Frankreich hatten Töchter von Immigrées der Jahrgänge 1960–1974 im Schnitt 1,90 Kinder, Frauen ohne Migrationsbezug 1,86 (INSEE); in Deutschland sank die Geburtenrate ausländischer Frauen von 2,38 (2016) auf 1,78 (2025).
  4. Netto-Zuwanderung je Gruppe = Faktor des Szenarios × Wert des Basisjahres, jedes Jahr gleich.
  5. Neuer Bestand = alter Bestand + Geburten − Sterbefälle + Netto-Zuwanderung.

Vereinfachungen (beeinflussen das Ergebnis):

  • Zwei Gruppen statt Altersjahre: Bevölkerung mit Herkunft aus Ländern mit muslimischer Mehrheit (nach der Definition des jeweiligen Landes) und übrige Bevölkerung. Keine Alters- oder Geschlechtsgliederung.
  • Geburten- und Sterberaten der Gesamtbevölkerung stammen je Jahr aus Eurostat EUROPOP2023; zwischen den Varianten „keine“, „niedrige“, „Basis“ und „hohe Migration“ wird nach der Höhe der angenommenen Zuwanderung linear interpoliert, oberhalb von „hohe Migration“ gelten deren Raten.
  • EUROPOP2023 wurde 2023 erstellt (Ausgangsjahr 2022) und nimmt höhere Geburtenraten an als zuletzt gemessen, z. B. für Deutschland 1,55 Kinder je Frau im Jahr 2030 (gemessen 2025: 1,32), für Frankreich 1,81 (2025: 1,56). Die Gesamtbevölkerung fällt dadurch eher zu hoch aus; auf den Anteil wirkt sich das nur wenig aus, weil beide Gruppen betroffen sind.
  • Geburten: Die Gruppe hat eine um das Geburtenraten-Verhältnis höhere bzw. niedrigere Geburtenrate; der Altersaufbau (mehr Frauen im gebärfähigen Alter) ist nicht eigens berücksichtigt – das unterschätzt die Geburten der Gruppe eher.
  • Sterbefälle: Grobe Altersstruktur über das Verhältnis der Sterberate der außerhalb der EU Geborenen zur Gesamtbevölkerung (Eurostat). Dieses Verhältnis gilt für die ganze Gruppe und nähert sich wie die Geburtenrate mit einer Halbwertszeit von 25 Jahren an 1 an.
  • Kinder werden der Gruppe der Mutter zugerechnet, auch in späteren Generationen. Nationale Definitionen enden oft nach der 2. Generation (z. B. Deutschland, Österreich, Dänemark, Norwegen) – nach ihnen wäre der Anteil langfristig niedriger. Ausnahme Schweden: Dort zählt nur die 1. Generation, deshalb gehen Kinder der Gruppe in die übrige Bevölkerung über.
  • Zuwanderung: Netto-Zuwanderung (Zuzüge minus Fortzüge) nach Staatsangehörigkeit, nicht nach Geburtsland; Eingebürgerte, die fortziehen, zählen bei der übrigen Bevölkerung. Die Zusammensetzung der Zuwanderung bleibt in jedem Szenario gleich; beide Gruppen werden mit demselben Faktor verändert.
  • Keine Religionswechsel, keine Unterscheidung nach Religionszugehörigkeit innerhalb der Herkunftsgruppen.

Der Code steht in szenarien.py, alle Parameter mit Quelle und Stand in szenarien_daten.json; die Rechnung läuft bei jedem Build neu. Quellen zur Annäherung und zu den EUROPOP-Annahmen: INSEE Première 1939 (Bereinigung um Geburten vor der Einwanderung; abgeschlossene Kinderzahl der 2. Generation), 21.02.2023 (abgerufen 20.10.2026) · Destatis GENESIS 12612-0010, Geburtenziffern nach Staatsangehörigkeit der Mutter (abgerufen 20.10.2026) · Eurostat EUROPOP2023, proj_23naasfr: Annahmen zur Geburtenrate (API, abgerufen 24.10.2026)