NACH LÄNDERN · STAND 23.10.2026

Entwicklung je Land

Alle Einträge je Land aus allen Ausgaben, neueste zuerst.

Stand
23.10.2026
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DE6 Einträge

Deutschland

DemografieTFR 1,32 (2025) · Einwanderungsgeschichte 26,3 % (2025) · deutsche Frauen 1,20, ausländische 1,78 (2025) · 29,1 % der Geburten von Müttern mit ausländischer Staatsangehörigkeit (2025)Details →

AUSGABE 6 · FREITAG, 23.10.2026

  • Keine neuen BAMF-Monatszahlen, die Oktoberzahlen erscheinen Anfang November. Letzter Stand: 55.366 Neuzugänge im Asylsystem Jan.–Sep. 2026, davon 5.276 im September. Häufigste Herkunft im September: Afghanistan 1.087, Syrien 688, Türkei 618, Irak 264, Somalia 250 (BAMF, 05.10.).
  • Abschiebungen nach Afghanistan: Laut El País fliegen monatlich Charterflüge von Leipzig nach Kabul. Seit Amtsantritt der Bundesregierung seien knapp 300 Afghanen abgeschoben worden. Der letzte Flug war am 15.09., ein für den 13.10. geplanter Flug wurde laut der NGO Deportation Watch abgesagt (El País, 22.10.). Diese Angaben sind noch nicht gegengeprüft, eine amtliche Gesamtzahl für 2026 liegt nicht vor.
  • Grenzverfahren am Flughafen BER: Laut rbb ist das im Juni nach der GEAS-Reform eingeführte Grenzverfahren unsicher, nachdem ein Gericht das Verfahren für eine Familie gestoppt hat (rbb, 22.10.).
  • Für Samstag, 24.10., sind Proteste gegen Abschiebungen an sieben Flughäfen angekündigt (siehe Ausgabe 4).

AUSGABE 5 · DONNERSTAG, 22.10.2026

  • Keine neuen BAMF-Monatszahlen, die Oktoberzahlen erscheinen Anfang November. Letzter Stand: 55.366 Neuzugänge im Asylsystem Jan.–Sep. 2026, davon 5.276 im September. Häufigste Herkunft im September: Afghanistan 1.087, Syrien 688, Türkei 618, Irak 264, Somalia 250 (BAMF, 05.10.).
  • Nachtrag Bundespolizei (amtlich, Stand 05.10.): 36.523 unerlaubte Einreisen im Zeitraum Jan.–Sep. 2026, davon 3.268 im September. Im Vorjahreszeitraum waren es 47.847 (eigene Summe, −24 %) (Bundespolizei, 05.10.). Unerlaubte Einreisen sind keine Asylanträge.
  • Ruanda: Deutschland gehört laut AFP zu den fünf Staaten, die über ein Rückkehrzentrum verhandeln (siehe Kernpunkt 1). In ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Linken vom 07.10. sprach die Bundesregierung von „ergebnisoffenen“ ersten Gesprächen und machte zu einzelnen Staaten keine Angaben (MiGAZIN, 21.10.). Amnesty International und Brot für die Welt kritisieren das Vorhaben.
  • Abschiebungen: Kein neuer Sammelflug belegt. Für Samstag, 24.10., sind Proteste an sieben Flughäfen angekündigt (siehe Ausgabe 4).

AUSGABE 4 · MITTWOCH, 21.10.2026

  • Keine neuen BAMF-Monatszahlen, die Oktoberzahlen erscheinen Anfang November. Letzter Stand: 55.366 Neuzugänge im Asylsystem Jan.–Sep. 2026, davon 5.276 im September. Häufigste Herkunft im September: Afghanistan 1.087, Syrien 688, Türkei 618, Irak 264, Somalia 250 (BAMF, 05.10.).
  • Gegenprüfung türkische Antragsteller (WELT/„Zeit“): Die BAMF-Statistik bestätigt die Größenordnung der genannten Schutzquote von „etwa 12 %“. Im Zeitraum Jan.–Sep. 2026 entschied das BAMF über 13.126 Anträge türkischer Staatsangehöriger, die Gesamtschutzquote lag bei 11,8 %. Die Zahl der Neuzugänge aus der Türkei sank auf 5.226 (Vorjahr: 9.295 Erstanträge, −43,8 %) (BAMF, Aktuelle Zahlen 09/2026). Noch nicht gegengeprüft sind die Summe von rund 140.000 Anträgen seit 2021 und die Quote von 43 % für 2020. Für den beschriebenen Missbrauchsweg gibt es weiter keine Fallzahl.
  • Abschiebungen: Kein neuer Sammelflug belegt. Am Samstag, 24.10., sind an sieben Flughäfen Proteste gegen Abschiebungen angekündigt, in Leipzig/Halle vor allem gegen Charterflüge nach Afghanistan (Freie Presse/dpa, 19.10.). Ein konkreter Charterflug ist amtlich nicht angekündigt. Letzter belegter Flug: 22 Männer am 05.10. nach Kabul, seit Beginn der Legislaturperiode 250 Afghanen (Deutschlandfunk).
  • Debatte X: Ein vielgeteilter Beitrag nennt für 2025 „rund 22.700 Abschiebungen“ (X, 20.10.). Das ist eine Behauptung nur auf X und noch nicht gegengeprüft.

AUSGABE 3 · DIENSTAG, 20.10.2026

  • Keine neuen BAMF-Monatszahlen; die Oktoberzahlen erscheinen Anfang November. Letzter Stand: 55.366 Erstanträge im Zeitraum Jan.–Sep. 2026 (−36,9 %), davon 5.276 im September. Häufigste Herkunft im September: Afghanistan 1.087, Syrien 688, Türkei 618 (BAMF, 05.10.). Eurostat zählt für Juli 3.075 Erstantragsteller (Abgrenzung siehe Methodik).
  • Türkische Antragsteller: Laut einer „Zeit“-Recherche kaufen sich manche Antragsteller echte Strafverfahren in der Türkei, die in der Justizdatenbank Uyap erfasst sind und als Beleg politischer Verfolgung dienen sollen. Ein Anbieter verlangte demnach 800 €. Laut Bericht gingen seit 2021 rund 140.000 Anträge türkischer Staatsangehöriger ein, die Schutzquote sank von 43 % (2020) auf etwa 12 %. Das BAMF betont, es prüfe jeden Einzelfall (WELT nach „Zeit“, 19.10.). Die Zahlen sind noch nicht an der BAMF-Statistik gegengeprüft.
  • Einordnung X: AfD-Chefin Weidel nannte das Asylsystem nach dem Bericht eine „Farce“ und kündigte an, den einklagbaren Individualanspruch auf Asyl abschaffen zu wollen (Beitrag vom 19.10., über 140.000 Aufrufe) (X). Das ist eine politische Bewertung. Der Bericht selbst beschreibt einen Missbrauchsweg, nennt aber keine Fallzahl.
  • Abschiebungen: Kein neuer Sammelflug belegt. Für den 24.10. sind in Leipzig Proteste gegen geplante Charterabschiebungen nach Afghanistan angekündigt (laut Suchergebnis, noch nicht gegengeprüft).

AUSGABE 2 · MONTAG, 19.10.2026

  • Keine neue BAMF-Monatszahl (Oktoberzahlen erscheinen Anfang November; Septemberstand siehe Ausgabe 1).
  • Syrer: Das BMI will noch im Herbst ein Gesetz vorlegen, um den subsidiären Schutz von fast 670.000 Syrern überprüfen und aufheben zu können; die Rückkehrprämie soll auf bis zu 7.000 € steigen. Abgeschoben nach Syrien wurden von 2025 bis Ende Juli 2026 laut BMI nur fünf Personen (n-tv, 12.10.).
  • Afghanistan-Aufnahme: Seit dem Karlsruher Urteil vom Juli hat das BMI 32 Einzelfälle mit älteren Aufnahmezusagen geprüft, alle abgelehnt; rund 500 Menschen warten in Pakistan (FR, 18.10.).
  • Grenzverfahren am BER: Ein Gericht ließ sechs Menschen nach über zehn Tagen Verfahren einreisen (MiGAZIN, 18.10.).
  • Westbalkanregelung (Arbeitsmigration, u. a. aus Albanien, Bosnien, Kosovo): Kontingent soll ab 2027 von 50.000 auf 25.000 halbiert werden (MiGAZIN, 18.10.).
  • Kanzler Merz nannte irreguläre Migration beim Gipfel „eines der größten Probleme“ Europas (Vatican News, 17.10.).

AUSGABE 1 · MONTAG, 19.10.2026

Von Januar bis September 2026 gab es 55.366 Neuzugänge ins Asylsystem (−36,9 %). Im September waren es 5.276, die häufigsten Herkunftsländer: Afghanistan 1.087, Syrien 688, Türkei 618, Irak 264, Somalia 250. Die Schutzquote liegt bei 36,4 % (BAMF, 05.10.2026). Muslimischer Anteil: 8,0–8,5 % bzw. 6,6–7,0 Mio. (2025, Hochrechnung, BAMF, 2026).

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AT6 Einträge

Österreich

DemografieTFR 1,30 (2025) · Migrationshintergrund 28,2 % (2025) · in Österreich geboren 1,19, im Ausland 1,57 · Afghanistan/Syrien/Irak 3,37, Türkei 1,69 (2025)Details →

AUSGABE 6 · FREITAG, 23.10.2026 · aktualisiert, Lücke geschlossen

  • BMI, September 2026 (amtlich, Pressemitteilung): 885 Asylanträge (Erst- und Folgeanträge), davon 308 Erstanträge. Jan.–Sep. 2026: 7.397 Anträge (−45 %). Im September stellten Syrer die meisten Anträge (216), überwiegend für in Österreich geborene Kinder. Bis Ende September verließen 11.975 Menschen das Land, etwa die Hälfte zwangsweise, dazu 582 Dublin-Überstellungen (u. a. 79 Afghanen, 58 Marokkaner). 21.421 Verfahren endeten negativ oder wurden eingestellt, in 8.517 Fällen gab es Asyl oder subsidiären Schutz. Familiennachzug Jan.–Sep.: 60 Einreisen (2025: 1.030). In der Grundversorgung sind 40.514 Menschen, davon rund 5.200 Asylwerber (BMI via OTS, 23.10.). Das Statistik-PDF für September stand um 08:00 Uhr noch nicht auf der BMI-Seite (BMI).
  • Herkunft Jan.–Sep. laut ORF (nach Agenturen): Syrien 1.941, Afghanistan 1.682. Bei Menschen, die neu ins Land kamen (rund 2.800 „originäre“ Anträge): Afghanistan 581, Syrien 256, Türkei 238 (ORF, 23.10.). Noch nicht an der BMI-Statistik gegengeprüft.
  • Vergleich Eurostat (andere Abgrenzung): September 745 Erstantragsteller (Syrien 205, Afghanistan 145, Iran 65, Türkei 55, Somalia 50) (Eurostat, Stand 22.10.). Der BMI-Wert von 308 Erstanträgen ist nicht direkt vergleichbar.

AUSGABE 5 · DONNERSTAG, 22.10.2026

  • BMI: Die Septemberstatistik war am 22.10. (08:30 Uhr) weiter nicht veröffentlicht, die Seite listet nur Monate bis August, letzte Aktualisierung 18.08. (BMI). Letzter BMI-Stand: 6.512 Anträge im Zeitraum Jan.–Aug. 2026 (−45 %) (BMI, Asylstatistik August 2026).
  • Eurostat, September 2026 (revidiert): 745 Erstantragsteller (Sep. 2025: 1.195, −38 %). Herkunft unverändert: Syrien 205, Afghanistan 145, Iran 65, Türkei 55, Somalia 50. Summe Jan.–Sep.: 5.915 (2025: 9.930, eigene Summe) (Eurostat, Stand 20.10.).
  • Nachtrag Rückführungen: Laut Innenminister Karner wurden in den ersten neun Monaten 2026 fast 12.000 Menschen außer Landes gebracht, etwa die Hälfte freiwillig, die andere Hälfte durch Abschiebung. Der Ministerrat beschloss am 14.10., verurteilte Straftäter nach Verbüßung der Mindeststrafe direkt aus der Haft abschieben zu können (Bundeskanzleramt, 14.10.). Nach Afghanistan wurden bisher acht verurteilte Straftäter direkt abgeschoben, im 1. Halbjahr 2026 zudem rund 170 Afghanen in andere EU-Staaten (BMI, 10.10.). Österreich gehört laut AFP zu den fünf Ruanda-Verhandlungsstaaten.

AUSGABE 4 · MITTWOCH, 21.10.2026 · Lücke teilweise geschlossen

  • Eurostat, September 2026: 740 Erstantragsteller (Sep. 2025: 1.190, −38 %; Aug. 2026: 640). Herkunft: Syrien 205, Afghanistan 145, Iran 65, Türkei 55, Somalia 50, Russland 30, Algerien 20 (Eurostat, Stand 20.10.). Die Eurostat-Monatswerte für Jan.–Sep. ergeben zusammen 5.895 (2025: 9.900, eigene Summe).
  • BMI: Die Septemberstatistik war am 21.10. (08:00 Uhr) noch nicht veröffentlicht, die Seite listet nur Monate bis August (BMI). Letzter BMI-Stand: 6.512 Anträge (Erst- und Folgeanträge) im Zeitraum Jan.–Aug. 2026 (−45 %) (BMI, Asylstatistik August 2026). Eurostat-Erstantragsteller und BMI-Anträge sind nicht direkt vergleichbar.

AUSGABE 3 · DIENSTAG, 20.10.2026

  • Keine neuen Daten: Die BMI-Septemberstatistik war am 20.10. (08:00 Uhr) noch nicht veröffentlicht, die Statistikseite listet nur Monate bis August (BMI). Letzter Stand: 6.512 Anträge im Zeitraum Jan.–Aug. 2026 (2025: 11.898, −45 %). Herkunft: Syrien 1.725, Afghanistan 1.501, Somalia 404, Türkei 347, Russland 320 (BMI, Asylstatistik August 2026).
  • Die Grenzraumkontrollen zu Ungarn, Slowenien, Tschechien und der Slowakei wurden ab 15.09. um sechs Monate verlängert (OTS/BMI, 20.09.).

AUSGABE 2 · MONTAG, 19.10.2026

  • Keine neuen Daten (Septemberstatistik des BMI steht noch aus; letzter Stand Jan.–Aug. siehe Ausgabe 1).
  • Kanzler Stocker forderte beim Gipfel, in Lagen wie Ceuta keine Asylanträge annehmen zu müssen (MiGAZIN, 18.10.); Wien kritisierte zudem Spaniens Regularisierung von Migranten (ANSA, 16.10.).

AUSGABE 1 · MONTAG, 19.10.2026

Von Januar bis August 2026 gab es 6.512 Asylanträge (2025 im selben Zeitraum: 11.898) (BMI). Bis Ende August haben 10.440 Personen das Land verlassen, davon 5.275 durch Abschiebung (OTS/BMI, 20.09.2026). Österreich ist Teil der Return-Hub-Gruppe. Muslimischer Anteil: 8,3 % bzw. 745.600 (2021, Erhebung, Statistik Austria).

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CH6 Einträge

Schweiz

DemografieTFR 1,28 (2025) · Migrationshintergrund 41 % der Bevölkerung ab 15 J. (2024) · Schweizerinnen 1,18, Ausländerinnen 1,50 (2025)Details →

AUSGABE 6 · FREITAG, 23.10.2026 · Eurostat ergänzt

  • Keine neuen SEM-Daten. Letzter Stand September 2026: 2.122 Asylgesuche (−18 %). Herkunft: Afghanistan 530, Eritrea 321, Algerien 247, Somalia 202, Türkei 112. Im Zeitraum Jan.–Sep. waren es 15.667 (−17 %) (SEM, 15.10.).
  • Eurostat zählt für September 1.900 Erstantragsteller (Sep. 2025: 2.365): Afghanistan 400, Eritrea 310, Algerien 240, Somalia 200, Türkei 90 (Eurostat, Stand 22.10.).

AUSGABE 5 · DONNERSTAG, 22.10.2026

  • Keine neuen Daten. Letzter Stand September 2026: 2.122 Asylgesuche (−18 %). Herkunft: Afghanistan 530, Eritrea 321, Algerien 247, Somalia 202, Türkei 112. Im Zeitraum Jan.–Sep. waren es 15.667 (−17 %) (SEM, 15.10.).

AUSGABE 4 · MITTWOCH, 21.10.2026

  • Keine neuen Daten. Letzter Stand September 2026: 2.122 Asylgesuche (−18 %). Herkunft: Afghanistan 530, Eritrea 321, Algerien 247, Somalia 202, Türkei 112. Im Zeitraum Jan.–Sep. waren es 15.667 (−17 %) (SEM, 15.10.).

AUSGABE 3 · DIENSTAG, 20.10.2026

  • Keine neuen Daten. Letzter Stand September 2026: 2.122 Asylgesuche (−18 %). Herkunft: Afghanistan 530, Eritrea 321, Algerien 247, Somalia 202, Türkei 112. Im Zeitraum Jan.–Sep. waren es 15.667 (−17 %) (SEM, 15.10.).

AUSGABE 2 · MONTAG, 19.10.2026 · neu: September

  • September 2026: 2.122 Asylgesuche (−18 % zu Sep. 2025, +12 % zu Aug. 2026, saisonüblich). Herkunft: Afghanistan 530, Eritrea 321, Algerien 247, Somalia 202, Türkei 112. Jan.–Sep.: 15.667 (−17 %).
  • Entscheide im September: 2.675 erstinstanzlich, 636 Personen erhielten Asyl. 804 Personen verließen die Schweiz kontrolliert, davon 327 mit polizeilicher Begleitung zurückgeführt (SEM, 15.10.).

AUSGABE 1 · MONTAG, 19.10.2026

Von Januar bis August 2026 gab es 13.545 Asylgesuche (−16,9 %). Im August waren es 1.896, die häufigsten Herkunftsländer: Afghanistan 389, Algerien 262, Eritrea 256, Somalia 147, Türkei 128 (SEM). Muslimischer Anteil: 6,0 % der Bevölkerung ab 15 Jahren (2024, Strukturerhebung, BFS).

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FR6 Einträge

Frankreich

DemografieTFR 1,56 (2025) · Immigrés 11,6 %, Nachkommen ≈ 11,7 % · Maghreb + Türkei/Nahost ≈ 8,3 % · in Frankreich geboren 1,67, Maghreb 2,51 (2021, bereinigt)Details →

AUSGABE 6 · FREITAG, 23.10.2026 · aktualisiert

  • Eurostat, September 2026: 10.265 Erstantragsteller (Sep. 2025: 10.180, +1 %). Häufigste Herkunft: Afghanistan 955, Sudan 870, DR Kongo 660, Elfenbeinküste 640, Ukraine 630, Guinea 505, Haiti 485, Sri Lanka 390. Summe Jan.–Sep. 2026: 79.040 (Jan.–Sep. 2025: 88.515, −11 %, eigene Summe der Monatswerte). August revidiert auf 8.665 (Eurostat, Stand 22.10.).
  • OFPRA und Innenministerium (DGEF) haben weiter keine eigenen 2026-Zahlen veröffentlicht. Neueste OFPRA-Bilanz: 2025 mit 145.210 Anträgen (OFPRA). Der Medienwert von rund 31.500 OFPRA-Anträgen im 1. Quartal bleibt noch nicht gegengeprüft.
  • Debatte X: Laut einer X-Zusammenfassung wies Präsident Macron am 21.10. in Doha Darstellungen zurück, die Unruhen vom 17.10. seien von Migranten oder Islamisten getragen gewesen, und sprach von KI-generierten Videos und ausländischer Einflussnahme (X-Trend, 23.10.). Das ist eine Darstellung nur auf X, Zitat und Zahlen (Festnahmen, Umfrage) sind noch nicht gegengeprüft.

AUSGABE 5 · DONNERSTAG, 22.10.2026

  • Keine neuen amtlichen Daten. OFPRA und Innenministerium (DGEF) haben weiter keine eigenen 2026-Zahlen veröffentlicht, die OFPRA-Startseite nennt als neueste Bilanz das Jahr 2025 mit 145.210 Anträgen (OFPRA). Letzter Stand 2026: EUAA 1. Halbjahr rund 69.000 Anträge, Eurostat Jan.–Aug. 68.730 Erstantragsteller (siehe Ausgabe 4). Der Medienwert von rund 31.500 OFPRA-Anträgen im 1. Quartal bleibt noch nicht gegengeprüft (Valeurs actuelles, 30.04.).
  • Ärmelkanal: Laut britischem Grenzschutz warten in den Lagern bei Dünkirchen und Calais fast 3.800 Menschen, nach französischen Angaben doppelt so viele wie üblich (siehe UK).

AUSGABE 4 · MITTWOCH, 21.10.2026

  • Neu für 2026 (amtlich, EU-Agentur): Frankreich erhielt im 1. Halbjahr 2026 rund 69.000 Anträge (21 % aller Anträge in der EU+) und damit die meisten aller Staaten. Größte Gruppe sind Haitianer (12-Monats-Zeitraum bis Juni: rund 16.000, +22 %), danach Afghanen (rund 13.000, unverändert). Sudanesische Anträge stiegen um 48 %, somalische um 41 % (EUAA, Mid-Year Review 2026).
  • Eurostat, Jan.–Aug. 2026: 68.730 Erstantragsteller (−12 %, siehe Ausgabe 3).
  • OFPRA und Innenministerium (DGEF) haben weiter keine eigenen 2026-Zahlen veröffentlicht. Laut einem Exklusivbericht von Valeurs actuelles gab es im 1. Quartal rund 31.500 OFPRA-Anträge (−23 %). Diese Zahl ist noch nicht gegengeprüft. Letzter amtlicher OFPRA-Stand: 145.210 Anträge im Gesamtjahr 2025 (OFPRA, 27.01.2026).
  • Einordnung X: Ein auf X verbreitetes Video eines YouTubers zeigt Bewaffnete in einem französischen Wohnviertel. In Beiträgen wird es mit Migration verknüpft (X-Trend, 21.10.). Das ist eine Behauptung nur auf X, Ort, Zeitpunkt und Hintergrund sind nicht belegt.

AUSGABE 3 · DIENSTAG, 20.10.2026 · Lücke teilweise geschlossen

  • Eurostat, Jan.–Aug. 2026: 68.730 Erstantragsteller (Jan.–Aug. 2025: 78.255, −12 %), davon 8.655 im August. Häufigste Herkunft im August: Sudan 770, Afghanistan 760, Elfenbeinküste 650, DR Kongo 635, Ukraine 595, Guinea 475, Haiti 400, Somalia 310, Bangladesch 250 (Eurostat, Stand 16.10.).
  • OFPRA und Innenministerium haben noch keine Zahlen für 2026 veröffentlicht. Letzter Stand OFPRA, Gesamtjahr 2025: 145.210 Anträge (−5,5 %). Häufigste Herkunft: Afghanistan 13.800, DR Kongo 13.240, Haiti 12.600, Ukraine 12.310, Türkei 6.830. Die Schutzquote lag bei 41,2 % (OFPRA, 27.01.2026).
  • Unruhen vom 17./18.10.: Siehe Ausgabe 2. Redaktionelle Quellen stellen weiterhin keinen Zusammenhang mit Migration her. Griechenlands Migrationsminister Plevris führte die Ausschreitungen teils auf die extreme Linke zurück und sah darin auch Integrationsprobleme (ERT, 19.10.). Das ist eine politische Einschätzung, keine Befundlage.

AUSGABE 2 · MONTAG, 19.10.2026

  • Keine neuen Asyldaten (OFPRA/Innenministerium).
  • Unruhen am 17./18.10.: Nach friedlichen Protesten zu Lebenshaltungskosten und Schulen kam es zu Plünderungen und Brandstiftungen, rund 2.400 Festnahmen am Samstag; die Regierung macht „Ultralinke“ und Kriminelle verantwortlich (Guardian, 18.10.). Macron lehnte den Rücktritt von Innenminister Nuñez ab (Euronews, 19.10.).
  • Einordnung: Die redaktionellen Quellen stellen keinen Zusammenhang mit Migration her. Auf X deuten u. a. Ungarns Premier Magyar und Nutzer, die ein Musk-Interview vom Juli zitieren, die Unruhen als Argument für strenge Migrationspolitik; Kritiker verweisen auf innenpolitische Ursachen (X-Trend).

AUSGABE 1 · MONTAG, 19.10.2026

Mit ca. 69.000 Anträgen im 1. Halbjahr 2026 ist Frankreich das wichtigste Zielland der EU+ (EUAA). Muslimischer Anteil: 9,1 %, ca. 6,0 Mio. (2020, Schätzung, Pew 2020); in der Umfrage TeO2 bezeichnen sich 10 % der 18- bis 59-Jährigen als Muslime (2019–20, INSEE).

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BE6 Einträge

Belgien

DemografieTFR 1,43 (2025) · ausländischer Herkunft oder Nationalität 36,6 % (2026) · Nordafrika + Westasien ≈ 8,8 % · belgische Nationalität 1,33, ausländische 1,89 (2025)Details →

AUSGABE 6 · FREITAG, 23.10.2026

  • Keine neuen Daten. Letzter Stand September 2026: 2.071 Antragsteller, Jan.–Sep.: 18.542. Herkunft: Afghanistan 283, Palästina 266, Eritrea 188, Türkei 156 (CGRS, Okt. 2026). Eurostat: September 1.650 Erstantragsteller.

AUSGABE 5 · DONNERSTAG, 22.10.2026

  • Keine neuen Daten. Letzter Stand September 2026: 2.071 Antragsteller, Jan.–Sep.: 18.542. Herkunft: Afghanistan 283, Palästina 266, Eritrea 188, Türkei 156 (CGRS, Okt. 2026). Eurostat zählt für September jetzt 1.650 Erstantragsteller (revidiert).

AUSGABE 4 · MITTWOCH, 21.10.2026

  • Keine neuen CGRS-Daten. Letzter Stand September 2026: 2.071 Antragsteller, Jan.–Sep.: 18.542. Herkunft: Afghanistan 283, Palästina 266, Eritrea 188, Türkei 156 (CGRS, Okt. 2026). Eurostat zählt für September 1.645 Erstantragsteller (Stand 20.10.).
  • Nachtrag: Das Gesetz, das Wohnungsbetretungen bei ausreisepflichtigen Personen erlaubt, die als Gefahr für die öffentliche Ordnung gelten, passierte am 07.10. die zweite Lesung im Ausschuss. Nötig ist jeweils eine Ermächtigung durch einen Untersuchungsrichter. Die Abstimmung im Plenum steht aus (Ministerin Van Bossuyt, 07.10.).

AUSGABE 3 · DIENSTAG, 20.10.2026

  • Keine neuen Daten. Letzter Stand September 2026: 2.071 Antragsteller, Jan.–Sep.: 18.542. Herkunft: Afghanistan 283, Palästina 266, Eritrea 188, Türkei 156 (CGRS, Okt. 2026).

AUSGABE 2 · MONTAG, 19.10.2026 · Lücke aus Ausgabe 1 geschlossen

  • September 2026: 2.071 Antragsteller (1.649 Erst-, 422 Folgeanträge), −3,3 % zum August. Herkunft: Afghanistan 283, Palästina 266, Eritrea 188, Türkei 156, Burundi 108, … Syrien 45. Jan.–Sep.: 18.542.
  • Entscheidungen im September: 2.970, davon 845 Flüchtlingsstatus und 41 subsidiärer Schutz; 700 Anträge unzulässig, 1.238 abgelehnt. Offene Fälle Ende September: 27.794 (CGRS, Okt. 2026).
  • Ministerin Van Bossuyt: −29 % gegenüber Sep. 2025, −44 % gegenüber Sep. 2024 (Van Bossuyt, 15.10.).

AUSGABE 1 · MONTAG, 19.10.2026

Muslimischer Anteil: 6,8 % (2020, Schätzung, Pew 2020); die Schätzung von Jan Hertogen kommt auf 9,4 % bzw. 1,09 Mio. (2021, npdata).

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NL6 Einträge

Niederlande

DemografieTFR 1,42 (2025) · Herkunft außerhalb NL 29,1 % (2026) · Länder mit muslimischer Mehrheit 11,1 %, ohne Indonesien 9,2 % · Marokko 2,04, Türkei 1,39, Herkunft NL 1,47 (2025)Details →

AUSGABE 6 · FREITAG, 23.10.2026 · aktualisiert

  • Eurostat, September 2026: 1.980 Erstantragsteller (Sep. 2025: 2.710, −27 %). Häufigste Herkunft: Eritrea 205, Algerien 185, Syrien 155, Somalia 145, Sudan 140, Türkei 95. Summe Jan.–Sep.: 17.570 (2025: 16.580, +6 %, eigene Summe) (Eurostat, Stand 22.10.).
  • Ter Apel: Die Gemeinde Westerwolde hat die Königliche Marechaussee angefordert, sie soll die Polizei in den kommenden Monaten unterstützen. Das Anmeldezentrum ist seit Monaten mit mehreren hundert Menschen über der Kapazität von 2.000 belegt, einige schlafen draußen. Der Bürgermeister nennt viele Ladendiebstähle und Vorfälle auf dem Gelände, darunter Messerangriffe (NL Times nach RTV Noord, 22.10.; NOS, 22.10.).
  • Wochenzahlen: Woche 43 folgt am 26.10. Letzter Stand: Woche 42 rund 840 Asylzugänge, davon 500 Erstanträge (Rijksoverheid, 19.10.).

AUSGABE 5 · DONNERSTAG, 22.10.2026

  • Keine neuen Zahlen. Die Wochenmeldung für Woche 43 folgt am 26.10. Letzter Stand: Woche 42 rund 840 Asylzugänge, davon 500 Erstanträge (Rijksoverheid, 19.10.). Die Niederlande gehören laut AFP zu den fünf Ruanda-Verhandlungsstaaten.

AUSGABE 4 · MITTWOCH, 21.10.2026

  • Keine neuen Zahlen. Die Wochenmeldung für Woche 43 folgt am 26.10. Letzter Stand: Woche 42 rund 840 Asylzugänge, davon 500 Erstanträge (Rijksoverheid, 19.10.).
  • Nachtrag Gesetzgebung: Die Erste Kammer nahm am 13.10. das Gesetz über Rückkehr und Abschiebehaft samt Novelle an. Damit entfallen die Zwangsgelder, die Gerichte der IND bei verspäteten Asylentscheidungen auferlegen konnten. Außerdem können straffällige Ausländer leichter zu unerwünschten Personen erklärt werden (Eerste Kamer, 13.10.).

AUSGABE 3 · DIENSTAG, 20.10.2026 · neu: Wochenwert

  • Woche 42: rund 840 Asylzugänge, davon 500 Erstanträge, 250 nachgereiste Familienangehörige und 100 sonstige (Folgeanträge, Resettlement, Umverteilung). Die Werte sind vorläufig und auf Zehner gerundet (Rijksoverheid, 19.10.). Herkunft nennt die Wochenmeldung nicht. Monatsstand September: 3.041 (IND).

AUSGABE 2 · MONTAG, 19.10.2026 · Lücke geschlossen

  • September 2026: 3.041 Asylzugänge insgesamt (Erst- und Folgeanträge plus Familiennachzug), August: 2.936. Herkunft: Syrien 744, Eritrea 244, Algerien 209, Somalia 190, Sudan 148, Türkei 130, Irak 96, Pakistan 90. Jan.–Sep. 2026: 31.203 (IND Asylum Trends Sep. 2026).
  • Altfälle: Bei Paktstart im Juni waren rund 54.000 Anträge offen (IND).

AUSGABE 1 · MONTAG, 19.10.2026

Die Niederlande sind Teil der Return-Hub-Gruppe (Euronews). Muslimischer Anteil: 6 % der Bevölkerung ab 15 Jahren (2025, Umfrage, CBS).

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SE6 Einträge

Schweden

DemografieTFR 1,42 (2025) · im Ausland geboren 20,8 % · davon aus Ländern mit muslimischer Mehrheit ≈ 8,4 % der Bevölkerung · in Schweden geboren 1,40, im Ausland 1,52 (2025)Details →

AUSGABE 6 · FREITAG, 23.10.2026

  • Keine neuen Antragszahlen (Statistikpause seit Paktstart). Letzter Stand: 1.628 registrierte Anträge vom 12.06. bis 30.09.2026, keine amtliche Statistik (Migrationsverket). Die Prüfung von Schutzgründen für Menschen aus Iran und dem Libanon bleibt bis spätestens 12.02.2027 ausgesetzt (Migrationsverket, 15.10.).

AUSGABE 5 · DONNERSTAG, 22.10.2026

  • Keine neuen Antragszahlen (Statistikpause seit Paktstart). Letzter Stand: 1.628 registrierte Anträge vom 12.06. bis 30.09.2026, keine amtliche Statistik (Migrationsverket).
  • Neu: Migrationsverket kann 2026 450 bis 500 Kontingentflüchtlinge aufnehmen statt der vorgesehenen 900, weil die Vorgaben der Regierung spät kamen. Einbezogen sind Flüchtlinge aus Ruanda im UNHCR-Notfallmechanismus (Emergency Transfer Mechanism) (Migrationsverket, 20.10.).

AUSGABE 4 · MITTWOCH, 21.10.2026

  • Keine neuen Daten. Letzter Stand: 1.628 registrierte Anträge seit Paktstart (12.06.–30.09.2026). Das ist keine amtliche Statistik, siehe Ausgabe 3 (Migrationsverket).

AUSGABE 3 · DIENSTAG, 20.10.2026 · Lücke weitgehend geschlossen

  • Registrierte Anträge seit Paktstart (12.06.–30.09.2026): 1.628, davon 880 Erst- und 713 Folgeanträge. Im September waren es 629 (338 Erstanträge). Herkunft: Syrien 225, Afghanistan 151, Iran 147, Irak 92, Usbekistan 60, Eritrea 58, Ukraine 52, Pakistan 44, Türkei 42, Libanon 41, Somalia 40 (Migrationsverket, Excel „Registrerade ansökningar“, Okt. 2026). Die Behörde betont, das seien weder Statistik noch vorläufige Statistik. Die Zahlen sind also mit Vorsicht zu lesen und nicht mit der früheren Asylstatistik vergleichbar.
  • Eurostat, Juli 2026: 220 Erstantragsteller (Juli 2025: 400) (Eurostat).
  • Iran und Libanon: Migrationsverket empfiehlt weiter, keine ablehnenden Asylentscheide zu treffen, längstens bis 12.02.2027 (Migrationsverket, 15.10.).

AUSGABE 2 · MONTAG, 19.10.2026 · Lücke nur teilweise schließbar

  • Statistiklücke: Migrationsverket veröffentlicht seit Juni wegen der Umstellung auf den EU-Pakt keine vergleichbaren Asylzahlen mehr, nur vorläufig „registrierte Anträge“; die Daten sollen rückwirkend nachgeliefert werden (Migrationsverket). Überbrückung über EUAA/Eurostat.
  • Politik: Neue Regeln für 18- bis 21-Jährige seit 01.10. (Migrationsverket, 01.10.); ein Stoppgesetz gegen „Teenager-Ausweisungen“ wird geprüft (DN, 13.10.).

AUSGABE 1 · MONTAG, 19.10.2026

Am 07.10.2026 hat die Migrationsbehörde die Flüchtlingsquote für 2026 gesenkt. Am 01.10. trat ein neues Aufnahmegesetz mit mehr Kontrollen in Kraft (EUAA DIP). Muslimischer Anteil: 8,1 %, ca. 839.000 (2020, Schätzung, Pew 2020).

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DK6 Einträge

Dänemark

DemografieTFR 1,51 (2025) · Einwanderer und Nachkommen 16,8 % (2026) · Länder mit muslimischer Mehrheit ≈ 5,9 % · dänischer Herkunft 1,57, nichtwestliche Einwanderinnen 1,38, nichtwestliche Nachkommen 1,60 (2025)Details →

AUSGABE 6 · FREITAG, 23.10.2026

  • Keine neuen Daten. Letzter Stand: 1.177 Anträge im Zeitraum Jan.–Sep. 2026 (US, 30.09.). 618 Rückkehrer Jan.–Aug. über das Repatriierungsprogramm, davon 513 nach Syrien (UIM, 09.10.).

AUSGABE 5 · DONNERSTAG, 22.10.2026

  • Keine neuen Daten. Letzter Stand: 1.177 Anträge im Zeitraum Jan.–Sep. 2026 (US, 30.09.). 618 Menschen kehrten Jan.–Aug. über das Repatriierungsprogramm zurück, davon 513 nach Syrien (UIM, 09.10.). Dänemark gehört laut AFP zu den fünf Ruanda-Verhandlungsstaaten.

AUSGABE 4 · MITTWOCH, 21.10.2026

  • Keine neuen Daten. Letzter Stand: 1.177 Anträge im Zeitraum Jan.–Sep. 2026 (US, 30.09.). 618 Menschen kehrten Jan.–Aug. über das Repatriierungsprogramm zurück, davon 513 nach Syrien (UIM, 09.10.).

AUSGABE 3 · DIENSTAG, 20.10.2026

  • Keine neuen Daten. Letzter Stand: 1.177 Anträge im Zeitraum Jan.–Sep. 2026 (US, 30.09.). 618 Menschen kehrten Jan.–Aug. über das Repatriierungsprogramm zurück, davon 513 nach Syrien (UIM, 09.10.).

AUSGABE 2 · MONTAG, 19.10.2026 · Lücke geschlossen

  • Jan.–Sep. 2026: 1.177 Asylanträge (brutto), im September 155; ganzes Jahr 2025: 1.961. Häufigste Herkunft Jan.–Sep.: Syrien 121, Eritrea 108, Afghanistan 94, Iran 83, Ukraine 69. Anerkennungsquote der Udlændingestyrelse: 37 % (US, Stand 30.09.).
  • Rückkehr: 618 Menschen nutzten Jan.–Aug. das Repatriierungsprogramm, 513 davon nach Syrien (Lovguiden, 09.10.). Ziel bleibt ein Ausreisezentrum in einem Partnerland bis Ende 2027 (UIM).

AUSGABE 1 · MONTAG, 19.10.2026

Dänemark will 2027 erste Überstellungen in ein Partnerland außerhalb der EU vornehmen (CBS). Muslimischer Anteil: knapp 5 % bzw. über 292.000 (2025, Schätzung Brian Arly Jacobsen, Kristeligt Dagblad).

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NO6 Einträge

Norwegen

DemografieTFR 1,48 (2025) · Einwanderer 17,5 % + in Norwegen geborene Kinder 4,2 % (2026) · Länder mit muslimischer Mehrheit ≈ 6,4 % · Einwanderinnen 1,44, aus Afrika 2,04, aus Asien 1,65 (2025)Details →

AUSGABE 6 · FREITAG, 23.10.2026

  • Keine neuen UDI-Daten. Letzter Stand: 1.881 individuelle Asylanträge im Zeitraum Jan.–Sep. 2026, davon 301 im September (UDI). Eurostat: September 285 Erstantragsteller.

AUSGABE 5 · DONNERSTAG, 22.10.2026

  • Keine neuen UDI-Daten. Letzter Stand: 1.881 individuelle Asylanträge im Zeitraum Jan.–Sep. 2026, davon 301 im September (UDI). Eurostat zählt für September 285 Erstantragsteller (andere Abgrenzung).

AUSGABE 4 · MITTWOCH, 21.10.2026

  • Keine neuen UDI-Daten. Letzter Stand: 1.881 individuelle Asylanträge im Zeitraum Jan.–Sep. 2026, davon 301 im September (UDI). Eurostat zählt für September 285 Erstantragsteller (Stand 20.10., andere Abgrenzung).

AUSGABE 3 · DIENSTAG, 20.10.2026

  • Keine neuen Daten. Letzter Stand: 1.881 individuelle Asylanträge im Zeitraum Jan.–Sep. 2026, davon 301 im September (UDI).

AUSGABE 2 · MONTAG, 19.10.2026 · Lücke geschlossen

  • Jan.–Sep. 2026: 1.881 individuelle Asylanträge (ohne kollektiven Schutz für Ukrainer), im September 301. Häufigste Herkunft: Ukraine 570 (individuelle Anträge), Syrien 203, Eritrea 167, Kolumbien 99, Afghanistan 75, Türkei 60, Sudan 58, Iran 50 (UDI).

AUSGABE 1 · MONTAG, 19.10.2026

Muslimischer Anteil: 201.899 Mitglieder islamischer Gemeinschaften, ca. 3,6 % (01.01.2026, SSB); Pew schätzt 4,1 % (2020).

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GB6 Einträge

Vereinigtes Königreich

DemografieTFR 1,39 England & Wales (2025) · 34,6 % der Geburten von außerhalb des UK geborenen Müttern (2025) · im UK geboren 1,54, außerhalb 2,03 (2021)Details →

AUSGABE 6 · FREITAG, 23.10.2026 · aktualisiert

  • Ärmelkanal: Auch vom 15. bis 21.10. kamen keine Boote an (GOV.UK, aktualisiert 22.10.). Damit gibt es seit dem 14.10. keine registrierten Ankünfte. Jahreswert bis 08.10.: 20.935 (siehe Ausgabe 1).
  • Leverington (Cambridgeshire): Ein Brand in einem leerstehenden ehemaligen Seniorenwohnheim, das als Unterkunft für Asylsuchende vorgesehen war (26 Plätze für Mütter mit Babys), wird laut Polizei als Brandstiftung untersucht. Verletzt wurde niemand (BBC, 22.10.).

AUSGABE 5 · DONNERSTAG, 22.10.2026 · aktualisiert

  • Ärmelkanal: Vom 14. bis 20.10. kamen keine Boote an, auch in der Vorwoche (13.–19.10.) nicht (GOV.UK, aktualisiert 21.10.). Jahreswert bis 08.10.: 20.935 (siehe Ausgabe 1).
  • Innenausschuss, 21.10.: Grenzschutz-Kommandeur Duncan Capps nannte fast 3.800 Menschen in den Lagern bei Dünkirchen und Calais. Wegen stärkerer Strandpatrouillen gebe es weniger Abfahrten, die Menschen bräuchten sechs bis sieben Versuche. Schleuser wichen auf größere Boote und weiter entfernte Startpunkte aus, darunter Belgien und die Normandie. In diesem Jahr sei ein Boot mit 230 Menschen unterwegs gewesen, Capps warnt vor einem Unglück mit vielen Toten. Seit 2018 sei rund 5 % der Ankommenden zurückgeführt worden. Das inzwischen beendete „One in, one out“-Abkommen mit Frankreich habe Rückführungen u. a. von Afghanen, Iranern, Jemeniten und Somaliern ermöglicht (The Independent, 21.10.). Das sind Aussagen vor dem Ausschuss, eine eigene Statistik zu den Lagerzahlen gibt es nicht.

AUSGABE 4 · MITTWOCH, 21.10.2026

  • Ärmelkanal: Auch vom 13. bis 19.10. kamen keine Boote an (GOV.UK, aktualisiert 20.10.). Jahreswert bis 08.10.: 20.935 (siehe Ausgabe 1).

AUSGABE 3 · DIENSTAG, 20.10.2026

  • Ärmelkanal: Auch vom 12. bis 18.10. kamen keine Boote an (GOV.UK, aktualisiert 19.10.). Jahreswert bis 08.10.: 20.935 (siehe Ausgabe 1). Laut Frontex sanken die Ausreiseversuche Richtung UK im Zeitraum Jan.–Sep. um 43 % auf rund 30.900. Häufigste Nationalitäten: Eritrea, Sudan, Somalia (Frontex, 19.10.).

AUSGABE 2 · MONTAG, 19.10.2026

  • Ärmelkanal: Vom 11. bis 17.10. keine Ankünfte (GOV.UK, aktualisiert 18.10.).
  • Innenministerin Mahmood droht Eritrea mit Visasperren, falls es abgelehnte Asylbewerber nicht zurücknimmt (BBC); Gespräche mit EU-Kommissar Brunner über Zusammenarbeit (Guardian, 18.10.).

AUSGABE 1 · MONTAG, 19.10.2026

Im Jahr bis Juni 2026 stellten 85.891 Personen einen Asylantrag (−21 %), 40 % von ihnen kamen per Boot (Home Office). 2026 kamen bis 08.10. 20.935 Menschen über den Ärmelkanal (−41 %) (asylumstats/Home Office). Vom 11. bis 17.10. gab es keine Ankünfte (GOV.UK). Muslimischer Anteil: 6,5 % in England & Wales (Zensus 2021, ONS) und 2,2 % in Schottland (Zensus 2022), zusammen mit Nordirland ca. 6,0 % bzw. 4,0 Mio.

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IT6 Einträge

Italien

DemografieTFR 1,14 (2025, vorläufig) · Ausländer 9,4 % (2026) · Italienerinnen 1,11, Ausländerinnen 1,79 (2024) · 21,8 % der Geburten mit mindestens einem ausländischen Elternteil (2024)Details →

AUSGABE 6 · FREITAG, 23.10.2026 · aktualisiert

  • Anlandungen 01.01.–22.10.2026: 25.730 (Vorjahreszeitraum: 57.428, −55 %), +70 zum Vortag. Erklärte Nationalitäten: Bangladesch 5.982, Algerien 3.283, Somalia 2.851, Eritrea 2.347, Sudan 1.901, Pakistan 1.650, Ägypten 1.499, Tunesien 1.388 (Viminale, Cruscotto 22.10.).
  • Rückführungen 01.01.–20.10.2026: 6.101 Zwangsrückführungen und 1.013 unterstützte freiwillige Rückkehren, zusammen 7.114 (Vorjahreszeitraum: 5.296, +34 %) (gleiche Quelle).
  • Eurostat, September 2026: 5.195 Erstantragsteller (Sep. 2025: 11.385, −54 %). Häufigste Herkunft: Bangladesch 780, Pakistan 580, Peru 530, China 410, Ägypten 405, Afghanistan 380, Tunesien 255. Jan.–Sep.: 77.870 (2025: 93.270, −17 %, eigene Summe) (Eurostat, Stand 22.10.).
  • Grenzkontrollen gegenüber Spanien: enden mit dem 23.10. (siehe Kernpunkt 1). Laut EFE hatte Italien bis Ende August mehr als 180.000 Reisende aus Spanien kontrolliert und 31 die Einreise verweigert (EFE, 22.10.).

AUSGABE 5 · DONNERSTAG, 22.10.2026 · aktualisiert

  • Anlandungen 01.01.–21.10.2026: 25.660 (Vorjahreszeitraum: 57.021, −55 %), unverändert zum Vortag. Erklärte Nationalitäten (nachidentifiziert): Bangladesch 5.980, Algerien 3.151, Somalia 2.822, Eritrea 2.276, Sudan 1.857, Pakistan 1.650, Ägypten 1.491, Tunesien 1.373. Unbegleitete Minderjährige (bis 19.10.): 5.056 (Viminale, Cruscotto 21.10.).
  • Rückführungen 01.01.–19.10.2026: 6.048 Zwangsrückführungen (bis 15.10.: 5.980) und 1.010 unterstützte freiwillige Rückkehren, zusammen 7.058. Im Vorjahreszeitraum waren es 5.276 (gleiche Quelle).
  • Grenzkontrollen gegenüber Spanien: Laut Medien bis 23.10. verlängert, um sie zeitgleich mit Spanien aufzuheben (Euronews, 16.10.). Eine amtliche italienische Mitteilung zum Ende liegt weiter nicht vor.

AUSGABE 4 · MITTWOCH, 21.10.2026 · aktualisiert

  • Anlandungen 01.01.–20.10.2026: 25.660 (Vorjahreszeitraum: 56.739, −55 %). Das sind 143 mehr als am Vortag. Erklärte Nationalitäten: Bangladesch 5.980, Algerien 3.015, Somalia 2.822, Eritrea 2.276, Sudan 1.857, Pakistan 1.650, Ägypten 1.491, Tunesien 1.366. Unbegleitete Minderjährige (bis 19.10.): 5.056. Rückführungen bis 15.10. unverändert: 5.980 Zwangsrückführungen und 1.010 unterstützte freiwillige Rückkehren (Viminale, Cruscotto 20.10.).
  • Die italienischen Grenzkontrollen gegenüber Spanien sind bis 23.10. verlängert, um sie zeitgleich mit den spanischen aufzuheben (El Correo, 16.10.). Eine amtliche italienische Mitteilung zum Ende liegt nicht vor.

AUSGABE 3 · DIENSTAG, 20.10.2026 · aktualisiert

  • Anlandungen 01.01.–19.10.2026: 25.517 (Vorjahreszeitraum: 56.309, −55 %), davon 3.329 im September (Sep. 2025: 8.315). Erklärte Nationalitäten: Bangladesch 5.980, Algerien 3.015, Somalia 2.806, Eritrea 2.238, Sudan 1.804, Pakistan 1.650, Ägypten 1.488, Tunesien 1.366. Unbegleitete Minderjährige: 5.056.
  • Rückführungen 01.01.–15.10.: 5.980 Zwangsrückführungen (Vorjahreszeitraum: 4.712) und 1.010 unterstützte freiwillige Rückkehren (Viminale, Cruscotto 19.10.). Diese Werte ersetzen den Stand vom 15.10.
  • Eurostat, August 2026: 5.115 Erstantragsteller. Häufigste Herkunft: Bangladesch 830, Peru 610, Pakistan 490, Ägypten 430 (Eurostat).

AUSGABE 2 · MONTAG, 19.10.2026 · neu

  • Anlandungen 01.01.–15.10.2026: 24.583 (Vorjahreszeitraum 55.184). Erklärte Nationalitäten: Bangladesch 5.974, Algerien 3.003, Somalia 2.806, Eritrea 2.238, Sudan 1.804, Pakistan 1.650, Ägypten 1.488, Tunesien 1.310.
  • Rückführungen 01.01.–13.10.: 5.927 Zwangsrückführungen (2025: 4.661) und 993 unterstützte freiwillige Rückkehren. In Aufnahme: 125.862 Personen (Viminale, 15.10.).

AUSGABE 1 · MONTAG, 19.10.2026

Im 1. Halbjahr 2026 gab es ca. 66.000 Anträge (EUAA). Auf der zentralen Mittelmeerroute gingen die Ankünfte um 55 % zurück (Euronews/IOM, 06.10.2026). Muslimischer Anteil: 4,4 % (2020, Schätzung, Pew 2020); unter den Ausländern sind es ca. 1,7 Mio. bzw. über 30 % (01.01.2025, ISMU).

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ES6 Einträge

Spanien

DemografieTFR 1,10 (2024) · im Ausland geboren 20,2 % (2026) · Spanierinnen 1,07, Ausländerinnen 1,27 (2024) · 33,3 % der Geburten von im Ausland geborenen Müttern (2024)Details →

AUSGABE 6 · FREITAG, 23.10.2026 · aktualisiert

  • Grenzkontrollen zu Italien: Die Anordnung ist am 22.10. um 24:00 Uhr ausgelaufen, eine Verlängerung gibt es laut Innenministerium nicht (siehe Kernpunkt 1).
  • El Hierro (Kanaren): Am 22.10. kamen vier Cayucos an. In den ersten drei waren 285 Menschen (235 Männer, 25 Frauen, 25 Minderjährige), abgefahren in Senegal, Gambia und Mauretanien. Das vierte Boot hatte zunächst geschätzt 130 bis 150 Menschen an Bord, insgesamt also über 400. Genannte Herkunftsländer: Senegal, Gambia, Mali, Guinea, Elfenbeinküste, Nigeria (elDiario.es/EFE, 22.10.; El Hierro Hoy nach Salvamento Marítimo, 22.10.). Die Endzahl des vierten Bootes steht noch aus. Letzter amtlicher Gesamtstand: 27.230 Ankünfte in Spanien vom 01.01. bis 15.10., davon 8.970 auf den Kanaren (Interior, Bericht bis 15.10.).
  • Ceuta: Laut El País erhielten gut 100 der Ende Juli Angekommenen internationalen Schutz, vor allem Menschen aus dem Sudan/Südsudan (über 60), Marokko (rund 50, darunter über 30 LGBTIQ+-Personen), Mali, Palästina und Jemen. Insgesamt wurden seit 31.07. 180 Schutzbescheide erteilt. Laut internen Quellen gab es über 900 Ablehnungen bei bis zu 1.500 Anträgen, das Ministerium nannte zuletzt 1.200 Anträge (El País, 22.10.). Die Zahlen beruhen auf nicht genannten Quellen und sind noch nicht gegengeprüft.

AUSGABE 5 · DONNERSTAG, 22.10.2026 · aktualisiert

  • Ceuta: Ministerin Saiz wiederholte am 21.10. in Ceuta die Bilanz: 12.705 Rückkehrer nach Marokko seit 10.08. (12.142 freiwillig, 536 Ausweisungen), 7.477 Notunterkunftsplätze, 3.331 unbegleitete Minderjährige im Schutzsystem. 107 kamen über Familienzusammenführung aufs Festland, 181 wurden in andere Regionen verlegt, 63 Akten gingen an Marokko. Laut RTVE beziehen sich die Rückkehrzahlen auf den Stand 09.10. Am Sonntag wurden zum siebten Mal provisorische Lager geräumt (RTVE, 21.10.). Stadtpräsident Vivas spricht von 15.000 Migranten, die noch in der Stadt seien, und droht mit einer Klage vor dem Obersten Gerichtshof, falls die Regierung keinen Zeitplan nennt (El Español, 21.10.). Die Zahl 15.000 ist eine Angabe der Stadt und noch nicht gegengeprüft.
  • Grenzkontrollen zu Italien: Die spanische Anordnung endet heute (22.10.) um 24:00 Uhr automatisch. Eine neue Verlängerung ist im Amtsblatt bisher nicht erschienen (BOE, Orden INT/1033/2026). Ob die Kontrollen tatsächlich enden, wird am 23./24.10. geprüft.
  • Kanaren: Am 20./21.10. wurden 27 Männer, darunter fünf Minderjährige, aus einem Schlauchboot rund 148 km vor Kap Bojador gerettet und nach Arguineguín (Gran Canaria) gebracht (Europa Press, 21.10.). Neue Gesamtzahlen des Innenministeriums gibt es nicht. Letzter Stand: 27.230 Ankünfte in ganz Spanien vom 01.01. bis 15.10., davon 8.970 auf den Kanaren (siehe Ausgabe 2).
  • Debatte X: Nach einer Kundgebung der migrationskritischen Partei Vox in A Coruña kam es am 21.10. zu Ausschreitungen von Gegendemonstranten, laut X-Zusammenfassung wurden zwölf Polizisten verletzt und zwei Menschen festgenommen (X-Trend, 22.10.). Das ist eine Behauptung nur auf X, die Zahlen sind noch nicht gegengeprüft.

AUSGABE 4 · MITTWOCH, 21.10.2026 · aktualisiert

  • Ceuta: Seit 10.08. sind laut Regierung 12.705 Menschen nach Marokko zurückgekehrt, davon 12.142 freiwillig, 536 wurden ausgewiesen. In Notunterkünften gibt es 7.477 Plätze. 3.331 unbegleitete Minderjährige sind im Schutzsystem der Stadt, 107 kamen über Familienzusammenführung aufs Festland, 181 wurden in andere Regionen verlegt (Cadena SER nach Ministerin Saiz, 20.10.). Die Regierung wies die Forderung der Stadt Ceuta zurück, alle Rückführungs- und Asylverfahren binnen eines Monats abzuschließen. Die Verfahren verlangten eine „individuelle Prüfung“. Kein Minderjähriger konnte bisher mit Familie in Marokko zusammengeführt werden (La Moncloa, 20.10.). Laut El País sind rund 6.000 Menschen in Unterkünften, 4.432 Erwachsene sind „getriagt“. Die Zahlen sind nur aus einem Auszug gelesen und noch nicht gegengeprüft (El País, 20.10.).
  • Ceuta, Wert „70 %“: weiter nicht amtlich belegt. Die Angabe, 70 % der marokkanischen Antragsteller beriefen sich auf ihre sexuelle Orientierung, stammt aus Polizei- und Gewerkschaftsquellen (ABC, 16.10.). Eine nach Fluchtgrund aufgeschlüsselte amtliche Statistik gibt es nicht. Der Innenminister verlangt für solche Anträge objektive Belege (Ceuta Actualidad, 16.10.). Status: noch nicht gegengeprüft.
  • Grenzkontrollen zu Italien: Die spanische Anordnung gilt bis 22.10., 24:00 Uhr, und endet dann automatisch ohne eigene Entscheidung. Eine Verlängerung bräuchte eine neue begründete Anordnung (BOE, Orden INT/1033/2026, 06.10.). Das Enddatum ist damit amtlich belegt, ob die Kontrollen tatsächlich enden, wird am 23./24.10. geprüft.
  • Kanaren: Antena 3 nennt fast 700 Ankünfte seit Freitag (16.10.), die meisten auf El Hierro. Der dort genannte Jahreswert von 8.970 entspricht dem Stand des Innenministeriums bis 15.10. (siehe Ausgabe 2), ist also kein neuer Wert. In der Nacht zum 20.10. erreichte ein weiteres Boot mit 145 Menschen La Restinga. Das Aufnahmezentrum (CATE) der Insel hat Platz für rund 600 Menschen, das Krankenhaus ist zeitweise überlastet (Antena 3, 20.10.). Die Angabe „fast 700 seit Freitag“ hat keine Amtsquelle und ist noch nicht gegengeprüft. Neue Gesamtzahlen des Innenministeriums gibt es nicht. Letzter Stand: 27.230 Ankünfte in ganz Spanien vom 01.01. bis 15.10. (siehe Ausgabe 2).

AUSGABE 3 · DIENSTAG, 20.10.2026

  • Kanaren: Auf El Hierro kamen binnen 24 Stunden drei Cayucos mit 454 Menschen an, drei Menschen starben. Zwei der Boote waren in Gambia bzw. Senegal gestartet, beim dritten meldete die Seenotrettung Menschen „subsaharischer Herkunft“ (COPE/Salvamento Marítimo, 19.10.). Neue Gesamtzahlen des Innenministeriums gibt es nicht. Letzter Stand: 27.230 Ankünfte vom 01.01. bis 15.10. (siehe Ausgabe 2).
  • Ceuta: Laut Innenminister Grande-Marlaska wurden fast 1.200 Schutzanträge von Menschen, die Ende Juli kamen, zum Verfahren zugelassen, rund 700 sind entschieden. Viele kehrten freiwillig nach Marokko zurück (EFE via Infobae, 16.10.). Die auf X stark verbreitete Angabe, rund 70 % der Marokkaner beriefen sich auf ihre sexuelle Orientierung, stützt sich auf Polizeiquellen (ABC, 16.10.). Sie ist nicht amtlich belegt und noch nicht gegengeprüft. Der Minister bestätigte nur, dass sich „viele“ darauf berufen, und verlangte dafür „ernsthafte Belege“.
  • Schengen: Laut Regierungskreisen (Moncloa) haben Sánchez und Meloni am 15.10. vereinbart, die gegenseitigen Grenzkontrollen zu beenden. Sie laufen um den 22./23.10. aus, die Angaben dazu unterscheiden sich (Cadena SER, 16.10.). Das ist inzwischen durch Regierungskreise gestützt, eine amtliche Mitteilung steht aber noch aus.
  • Eurostat, Juli 2026: 3.590 Erstantragsteller (vorläufig). Häufigste Herkunft: Venezuela 1.070, Mali 790, Kolumbien 310, Marokko 265 (Eurostat).

AUSGABE 2 · MONTAG, 19.10.2026 · neu

  • Irreguläre Ankünfte 01.01.–15.10.2026: 27.230 (−5,9 %), ohne den Ceuta-Ansturm vom 30./31.07. Kanaren 8.970 (−33,5 %), Balearen 6.741 (+10,4 %), Festland per Boot 6.717 (+9,3 %), Ceuta über Land 4.076 (+41 %), Melilla über Land 701 (+170 %) (Innenministerium via Europa Press, 16.10.). Nationalitäten weist der Bericht nicht aus.

AUSGABE 1 · MONTAG, 19.10.2026

Im 1. Halbjahr 2026 gab es ca. 55.000 Anträge (EUAA). Die westliche Mittelmeerroute verzeichnete +34 %, auf der Westafrika-Route gab es −58 %. Ende Juli kam es zu einem Massenübertritt nach Ceuta (Frontex). Muslimischer Anteil: ca. 5 % bzw. 2,54 Mio. (Ende 2024, Schätzung des Dachverbands, UCIDE); Pew schätzt 3,6 % (2020, Pew 2020).

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GR6 Einträge

Griechenland

DemografieTFR 1,24 (2024, Eurostat) · 10,1 % der Geburten von Müttern mit ausländischer Staatsangehörigkeit (2025)Details →

AUSGABE 6 · FREITAG, 23.10.2026 · aktualisiert

  • Kreta: Am 22.10. rettete die Küstenwache nach eigenen Angaben 84 Menschen aus zwei Booten südlich von Kaloi Limenes (rund 50) und Agia Galini (rund 34), beide von einer Frontex-Drohne entdeckt (Ta Nea nach Küstenwache, 22.10.). Für den 19. bis 21.10. meldet ein Medienbericht 1.194 Ankünfte und Rettungen auf Kreta und Gavdos. In Ierapetra übernachteten Menschen mangels Platz auf dem Hauptplatz (Voice News nach Kathimerini, 22.10.). Die Dreitagessumme ist noch nicht gegengeprüft.
  • Libyen: Das ostlibysche Parlament hat am 20.10. das türkisch-libysche Seegrenzen-Memorandum ratifiziert. Griechenland und die EU halten es für nichtig (Griechisches Außenministerium, 20.10.; Rat der EU, 21.10.). Laut Medien rechnet Athen mit mehr Abfahrten von Ostlibyen nach Kreta. Ein Zusammenhang mit der Migration ist amtlich nicht belegt.
  • UNHCR: keine Aktualisierung. Häufigste Herkunft der Seeankünfte Jan.–Aug.: Sudan 5.807, Bangladesch 5.132, Afghanistan 1.611, Ägypten 1.421 (UNHCR Operational Data Portal). Eurostat, August: 4.635 Erstantragsteller.

AUSGABE 5 · DONNERSTAG, 22.10.2026 · aktualisiert

  • Kreta: Die Ankünfte aus Ostlibyen gehen weiter. Laut Küstenwache, zitiert von Cretaone, 21.10., wurden am 20.10. bei Gavdos 179 Menschen aufgegriffen (mit Hilfe eines Frontex-Schiffs) und am 21.10. früh 48 Menschen 30 Seemeilen südlich von Kaloi Limenes gerettet. Weitere Rettungen meldete in.gr, 21.10. mit 46 Menschen südlich von Kaloi Limenes, entdeckt von einem Frontex-Flugzeug. In Ierapetra kamen am 21.10. laut Lokalbericht zwei Boote mit 111 Menschen an, die Notunterkunft am Hafen ist überfüllt (Crete Tip, 21.10.). Die Einzelmeldungen werden nicht addiert, weil sie sich überschneiden können. Die Ierapetra-Zahlen sind noch nicht gegengeprüft.
  • UNHCR: keine Aktualisierung. Letzter Stand 11.10.: Seeankünfte 2026 rund 25.400, Landankünfte 6.609. Häufigste Herkunft der Seeankünfte Jan.–Aug.: Sudan 5.807, Bangladesch 5.132, Afghanistan 1.611, Ägypten 1.421 (UNHCR Operational Data Portal).
  • Griechenland gehört laut AFP zu den fünf Ruanda-Verhandlungsstaaten.

AUSGABE 4 · MITTWOCH, 21.10.2026 · aktualisiert

  • Kreta: Seit Montagmorgen (19.10.) zählte die Küstenwache 14 Bootsankünfte mit 710 Menschen auf Kreta, Gavdos und Chrysi. Am 19.10. ertranken vor Lesbos und Samos zwölf Menschen, drei werden noch vermisst. Seit Jahresbeginn kamen laut Bericht mehr als 33.000 Menschen aus Ostlibyen und der Türkei, davon mindestens 19.000 über die Route Libyen–Kreta (Kathimerini/AP, 20.10.).
  • UNHCR, Stand 11.10.: Seeankünfte 2026 rund 25.400 (Summe der Monatswerte, eigene Rechnung, Oktober bis 11.10.: 1.989), Landankünfte 6.609. Herkunft der Seeankünfte Jan.–Aug. (Regierungsdaten): Sudan 5.807 (30 %), Bangladesch 5.132 (27 %), Afghanistan 1.611, Ägypten 1.421, Eritrea 878, Syrien 658, Jemen 613, Südsudan 608, Somalia 499, Palästina 350 (UNHCR Operational Data Portal).
  • Das Parlament Ostlibyens billigte am 20.10. ein Seegrenzabkommen mit der Türkei, das Griechenland als rechtswidrig ablehnt. Das belastet die Gespräche über eine Eindämmung der Abfahrten (Kathimerini/AP, 20.10.).

AUSGABE 3 · DIENSTAG, 20.10.2026 · aktualisiert

  • Kreta: Die Küstenwache rettete am 20.10. rund 70 Menschen 52 Seemeilen südlich von Kaloi Limenes. Nach Angaben des Gewerkschaftschefs der Küstenwache Ostkreta, Sfakianakis, kamen binnen 24 Stunden 517 Menschen an (Kathimerini, 20.10.). Das ist keine amtliche Statistik. Seine Warnung, über eine Million Menschen warteten in Libyen auf die Überfahrt, ist unbelegt.
  • Plevris (ERT, 19.10.): In den ersten zehn Monaten kamen rund 7.000 Menschen über die Ägäis und 19.000 über die Route Libyen–Kreta (in 9,5 Monaten). Das Aufnahmelager in Agia ist fertig, das in Heraklion (Athanatoi) im Bau (ERT, 19.10.). Gesetzliche Grundlage ist eine Änderung, die das Parlament am 15.10. beschließen sollte: Sie sieht die Anmietung eines Geländes für ein Jahr ab 06.10. vor (EfSyn, 14.10.).
  • Eurostat, August 2026: 4.635 Erstantragsteller (Aug. 2025: 6.790). Häufigste Herkunft: Sudan 870, Bangladesch 825, Afghanistan 800, Eritrea 320, Syrien 215, Irak 215 (Eurostat).

AUSGABE 2 · MONTAG, 19.10.2026 · neu

  • Kreta: rund 19.000 Ankünfte 2026 (Angabe Minister Plevris), zuletzt 17 Boote in unter 48 Stunden und über 1.000 Ankünfte im Raum Ierapetra binnen weniger Tage. Abfahrten vor allem aus Ostlibyen, möglicherweise auch Ägypten; ein „erheblicher Teil“ der jüngsten Ankünfte stammt aus Bangladesch. Ein zweites Aufnahmelager in Athanatoi (Heraklion) ist im Bau. Landesweit: 42.000 Ankünfte von Aug. 2025 bis Jul. 2026 nach 62.000 im Vorjahreszeitraum (Eleftheros Typos, 19.10.).
  • Auf X kursieren Zitate, Plevris habe gefordert, auf Migranten zu schießen; das ist nicht belegt (noch nicht gegengeprüft).

AUSGABE 1 · MONTAG, 19.10.2026

Gemessen an der Bevölkerung erhält Griechenland die meisten Anträge in der EU+ (EUAA). Die Ostmittelmeerroute war von Januar bis August die stärkste Route mit über 24.200 Übertritten (−25 %), vor allem über den Korridor Libyen–Kreta (Frontex). Ein Pilotprojekt für einen Return Hub ist für das 1. Halbjahr 2027 geplant (CBS, 02.10.2026). Muslimischer Anteil: 5,1 % (2020, Schätzung, Pew 2020).

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PL6 Einträge

Polen

DemografieTFR 1,07 (2025) · 7,4 % der Geburten von im Ausland geborenen Müttern (Eurostat 2024)Details →

AUSGABE 6 · FREITAG, 23.10.2026

AUSGABE 5 · DONNERSTAG, 22.10.2026 · Lücke geschlossen

  • UdSC, September 2026 (amtlich): 330 Anträge auf internationalen Schutz für 381 Personen (281 Erstanträge). Herkunft der Personen: Ukraine 145, Belarus 77, Russland 40, DR Kongo 10, Türkei 10. Im Zeitraum Jan.–Sep. 2026 waren es 3.576 Anträge für 4.369 Personen, davon Ukraine 1.620, Belarus 1.244, Russland 388, Tadschikistan 80, DR Kongo 55. Entscheidungen Jan.–Sep.: 419 Flüchtlingsanerkennungen, 674 subsidiärer Schutz, 4.328 Ablehnungen, 1.228 Einstellungen. Für Afghanistan: 19 Anerkennungen, 52 Ablehnungen (UdSC, Informacja o działalności 09/2026, veröff. 20.10.; UdSC, Raporty 2026). Die Antragsteller kommen ganz überwiegend aus nicht mehrheitlich muslimischen Ländern.
  • Grenze zu Belarus: Am 20.10. gab es acht Versuche illegaler Grenzübertritte, die Operation „Sicheres Podlasien“ läuft weiter (Echo Białystok nach Dowództwo Operacyjne, 21.10.). Laut einem Monitoring des belarussischen Exilmediums Pozirk waren es die ersten nach 34 Tagen ohne Versuche (16.09.–19.10.). An der Grenze zu Lettland zählte es am 20.10. 32 Versuche, für die EU-Nachbarstaaten insgesamt 630 Versuche vom 1. bis 20.10. (Pozirk, 21.10.). Die Pozirk-Angaben sind nicht am Grenzschutz gegengeprüft. Die in Ausgabe 4 genannte X-Angabe „30 Tage ohne Versuche seit 15.09.“ wird damit in der Größenordnung gestützt, bleibt aber unbestätigt. Das Asylrecht an der Grenze bleibt ab 18.09. für 60 Tage teilweise ausgesetzt (UdSC, 21.09.).

AUSGABE 4 · MITTWOCH, 21.10.2026

  • Keine neuen Daten. Die UdSC-Septemberzahlen stehen noch aus. Letzter Stand: 3.246 Anträge für 3.983 Personen im Zeitraum Jan.–Aug. 2026, vor allem aus der Ukraine, Belarus und Russland (UdSC, veröff. 07.10.). Das Recht, an der Grenze zu Belarus Asyl zu beantragen, bleibt ab 18.09. für weitere 60 Tage teilweise ausgesetzt (MSWiA).
  • Einordnung X: Eine Videoaussage des PiS-Europaabgeordneten Tarczyński („Kommt nicht an die polnische Grenze, sonst seid ihr tot“) verbreitet sich stark (X-Trend, 21.10.). Das ist eine politische Äußerung, keine Regierungslinie. Weitere Angaben aus der X-Zusammenfassung, etwa zur Haltung von Premier Tusk, sind noch nicht gegengeprüft. Die Angabe „30 Tage ohne Versuche seit 15.09.“ bleibt unbestätigt. Letzter amtlicher Wert: über 430 Versuche bis 09.09. (Straż Graniczna, 10.09.).

AUSGABE 3 · DIENSTAG, 20.10.2026 · Lücke geschlossen

  • UdSC, Jan.–Aug. 2026: 3.246 Anträge auf internationalen Schutz für 3.983 Personen. Herkunft (Personen): Ukraine 1.474, Belarus 1.167, Russland 347, Tadschikistan 76, Afghanistan 49. Im August waren es 314 Anträge für 366 Personen (UdSC, Informacja o działalności 2026.08, veröff. 07.10.). Mehrheitlich muslimische Herkunftsländer spielen nur eine kleine Rolle.
  • Grenze: Bis 09.09. zählte der Grenzschutz-Bezirk Podlasie 2026 über 430 Versuche, die Grenze zu überwinden. Im Vorjahreszeitraum waren es über 23.500 (Straż Graniczna, 10.09.). Die Angabe „30 Tage ohne Versuche seit 15.09.“ aus Ausgabe 2 bleibt noch nicht gegengeprüft.

AUSGABE 2 · MONTAG, 19.10.2026 · Lücke teilweise geschlossen

  • Die Einschränkung von Asylanträgen an der Grenze zu Belarus gilt bis 18.11.2026 (UdSC), die Pufferzone bis 29.11.2026 (MSWiA).
  • Grenzlage: Seit Jahresbeginn über 470 Versuche im Abschnitt Podlasie; seit 15.09. sollen 30 Tage lang keine Versuche registriert worden sein (Pozirk, Okt.; noch nicht gegengeprüft). Die auf X verbreitete Aussage „null erfolgreiche Übertritte 2026“ ist nicht amtlich belegt.
  • Größte Antragstellergruppe sind Belarussen (nicht mehrheitlich muslimisch); eine aktuelle UdSC-Gesamtzahl für 2026 fehlt noch.

AUSGABE 1 · MONTAG, 19.10.2026

Muslimischer Anteil: unter 0,1 % (2020, Schätzung, Pew 2020); im Zensus 2021 gaben 2.209 Personen den Muslimischen Religionsverband an (GUS).

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